Diese Frage sollten sich angehende Coaches stellen, denn noch können sie die Weichen für einen erfolgreichen Einstieg in das Coaching-Business legen. Wenn man weiß, worauf es ankommt, kann man auch dementsprechend agieren.
Eine Studie der Management-Beratung Kienbaum in Zusammenarbeit mit dem Harvard Business Manager hat 2008 die wichtigsten Faktoren identifziert, die Personaler bei der Auswahl eines (externen) Coaches besonders beachten. Im Einzelnen sind dies:
- persönliches Auftreten des Coaches (94%): eine gute Nachricht, denn hieran kann man proaktiv arbeiten.
- Berufserfahrung (90%): Tja, hier kann man wohl nichts tun außer Geduld zeigen und sich die nötigen Erfahrungen aneignen.
- eine fundierte Coaching-Ausbildung (83%): puh, da liege ich mit meiner Ausbildung und diesem Blog also goldrichtig
- Führungs- und Managementerfahrung (77%): Auch hier heißt es abwarten und Erfahrungen sammeln. Coaches, die bereits in einer Führungsposition tätig waren, haben offenbar einen großen Vorteil (verständlicherweise).
- Change-Management-Kompetenz (65%) : das eine oder andere Seminar zum Thema Change Management kann also auch nicht schaden…
- die passenden Coaching-Ziele und -Themen (59%): ein gutes Argument für eine thematische Spezialisierung.
Keine Rolle dagegen spielt übrigens eine Psychotherapie-Ausbildung bzw. ein solches Studium. Nice to have, aber offenbar kein relevantes Kriterium.
Quelle: Kienbaum
