Jul 4





Social Media Marketing ist zweifellos der große Marketingtrend der letzten und kommenden Jahre. Kaum eine Berufsgruppe kann sich dem Social Web noch verschließen. Auch für Coaches bietet das Web 2.0 natürlich eine Menge Chancen für die Positionierung und das Marketing.

Das Coaching Café Cologne hat mich daher als Referent zur morgigen Abendveranstaltung (05.07.2011) eingeladen. Ich freue mich, mit den anwesenden Coaches die Marketing-Möglichkeiten in den Social Media zu beleuchten und konkrete Ansätze zu bearbeiten.

Wir werden nicht nur strategische Fragen wie Auswahl der Kanäle und Zielsetzung klären, sondern auch ganz konkret daran arbeiten, den eigenen Auftritt in den sozialen Medien besser zu gestalten. Live-Beispiele direkt aus Facebook und Co. werden den Coaches zeigen, wie erfolgreiche “First Mover” vorgehen.

Beginn der Veranstaltung ist 18:30, die Teilnahme ist gegen einen Unkostenbeitrag von 25€ möglich. Alle weiteren Informationen beim Veranstalter Metaforum oder hier im Newsletter:

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Feb 24





Am Freitag hole ich einen Tag der Coaching-Ausbildung nach, den ich letztes Jahr verpasst habe. Um die Teilnahmebescheinigung zu erhalten, muss man 80% der Ausbildungstage besucht haben – also 18 von 22 Tagen. Da ich an einigen Tagen selber Seminare gehalten habe, konnte ich leider an manchen Tagen nicht teilnehmen. Deshalb möchte ich gerne auch die fehlenden Tage nachholen, auch wenn ich sie zum Erwerb der Teilnahmebescheinigung nicht mehr brauche.

Am Freitag und Samstag findet das Modul 2 des diesjährigen Ausbildungsgangs statt. Thema ist Marketing für Coaches, also die Frage, wie Coaches ihr Angebot optimal vermarkten und Klienten gewinnen. Ein sehr interessantes Thema, zumal ich ja im (Online-)Marketing zuhause bin.

Ich hoffe nur, dass ich noch einen Platz bekomme. Die diesjährige Ausbildung ist noch besser besucht als die letztes Jahr :-D

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Okt 10





Auf Spiegel Online habe ich heute einen interessanten Bericht über Speed Coaching gelesen. Könnte das eine neue Nische sein?

Ähnlich dem Speed Dating geht es darum, innerhalb kurzer Zeit mehrere Coaches zu konsultieren. Bei jedem Coach verbringt der Teilnehmer einen festgelegten Zeitraum (in dem Artikel sind es 10 Minuten), dann gehts weiter zum nächsten Coach. So lange, bis jeder Teilnehmer einmal “durch” ist, also mit jedem Coach gesprochen hat.

Das Ganze kommt aus Berlin, dauert 50 Minuten für 5 Gespräche und kostet 10 Euro. Also nicht viel Geld, da kann man auch nicht viel falsch machen.

Aber was kann man von solchen Kurzcoachings wirklich erwarten?

Tiefgreifende Veränderungen sind hier wohl nicht zu erwarten. Wie der Autor des Artikels schon schreibt, ist mehr als ein paar Denkanstöße einfach nicht drin. Außerdem wird es schnell nervig, wenn man seine Situation fünf Mal innerhalb einer Stunde erklären soll.

Für den Einsatz richtiger Coaching-Tools bleibt auch keine Zeit. Wohl deshalb muten die beschriebenen Interventionen eher wie Beratungsansätze an. Ein Vertrauensverhältnis baut sich in zehn Minuten natürlich auch nicht auf.

Trotzdem scheinen die Teilnehmer zufrieden zu sein. Wenn die Erwartungen nicht zu hoch sind, warum auch nicht.

Was bringt Speed Coaching für den Coach?

Der Stundensatz ist ziemlich gering, wirklich leben kann der Coach von dieser Form des Coachings nicht. Ich schätze mal, dass Speed-Coaching eher eine pressewirksame Akquise-Methode für nachfolgende Coachings ist. Auf die Spiegel-Website hat es der Ansatz immerhin schon gebracht…

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Sep 2





Henri ApellMit dem Coach Henri Apell verbindet mich bereits seit über einem Jahr eine Internetbekanntschaft. Wir sind uns zufällig über den (Online-)Weg gelaufen, da wir Websites zu ähnlichen Themen betreiben. Daraufhin hat er ein Interview mit mir geführt, als ich die Prüfung zum Google Qualified Individual abgelegt hatte. Ein weiteres Interview folgte zu meiner Coaching-Ausbildung.

Jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt, um ihm mal ein paar Fragen zu stellen. Hier das interessante Interview mit Henri Apell.

Henri, Deine beiden Themen “Coaching” und “(Online-)Marketing” treffen ja genau meine Interessen. Insofern ist es kein Wunder, dass wir uns nun schon ein paar Mal im Netz über den Weg gelaufen sind :-) . Beschreibe doch bitte kurz deinen Werdegang.

Nach dem Studium der Ev. Theologie, Diakonie und Sprechwissenschaft habe ich in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit gearbeitet, zuletzt habe ich Trainings für Langzeitarbeitslose durchgeführt und Jugendliche bei der Berufsfindung begleitet. Parallel dazu bildete ich mich in NLP, Systemischem Coaching und Mediation weiter. Seit April 2007 bin ich selbstständig als Coach.

Du betreibst einige interessante Internet-Portale. Kannst du die wichtigsten bitte kurz vorstellen?

Begonnen habe ich mit einem Portal über Kommunikation www.miteinander-kommunizieren.de . Dort stelle ich interessante Webseiten zum Thema Kommunikation vor. Bei www.ratschlag24.com schreibe ich regelmäßig Beiträge zum selben Thema. Im Rahmen meiner Selbstständigkeit habe ich mich viel mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt. Daraus entstand mein Blog www.coach-im-netz.de . Täglich gebe ich dort Tipps zu diesem Thema.

Wie schätzt du den systemischen Coaching-Ansatz ein?

Sehr wichtig. Ich komme ja vom NLP her und hatte das Glück, dass Bernd Isert vom Metaforum bei meiner NLP-Masterausbildung sehr viele Elemente aus dem Systemischen Bereich eingebracht hat. Ich habe bei ihm dann meine Coaching-Ausbildung absolviert. Bei meinen Coachings bemerke ich immer wieder, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung meinerseits ist.

Was sind (neben den eigentlichen Inhalten) die wichtigsten Erkenntnisse, die du aus deiner Coaching-Ausbildung mitgenommen hast?

Für mich war es eine erstaunliche Erfahrung, wie viel durch zirkuläres Fragen zutage gefördert werden kann. Ferner habe ich einen Einblick in die wunderbare Welt der Systemischen Strukturaufstellungen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd bekommen und diese anschließend in einer längeren Ausbildung vertieft.

Welche Fehler machen junge Nachwuchscoaches aus deiner Sicht am häufigsten?

Angebote anbieten, die schon von „prominenter“ Seite besetzt sind, wie z.B. Lifecoaching oder Work-Life-Balance. Man sollte erst mal mit einem Nischenthema anfangen. Wenn man sich dann einen Namen gemacht hat, kann man sein Angebot ausbauen.

Was würdest du angehenden Coaches raten, wie sie sich im Internet optimal vermarkten können?

Ich würde mit einem Blog starten zu einem Thema, das mir wichtig ist und regelmäßig bloggen. Dann in ausgewählten Foren tätig werden, auch eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing würde ich Betracht ziehen, weil es hier interessante Gruppen gibt und man sich gut austauschen und auch Aufträge generieren kann. Auch Twitter ist ein hervorragendes Marketinginstrument, wenn man interessante Tweets hat. Auf meinem Blog schreibe ich immer wieder über Trainer und Coaches, die twittern. Und das sind ganz schön viele. Facebook ist Geschmackssache, ich bin bei Facebook und habe hier interessante Kontakte. Außerdem kann ich meine Tweets dort automatisch veröffentlichen.

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Jun 9





Online-MarketingZwar nicht 100% passend hier, aber ein bisschen Werbung in eigener Sache muss erlaubt sein :-)

Mein Buch “Online-Marketing: Tipps und Hilfen für die Praxis”, das Anfang 2009 erschienen ist, eignet sich ganz hervorragend für Trainer, Berater und Coaches. Das hat auch Henri Apell in seinem interessanten Blog “Coach im Netz” festgestellt.

Der Fokus des Buches liegt nämlich nicht auf teuren Werbeaktionen und theoretischen Analysen, sondern auch praktischen und direkt umsetzbaren Tipps, wie man auch mit kleinerem Budget die eigene Website erfolgreich vermarkten kann.

Neben den obligatorischen Kapiteln über Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung, die natürlich den Schwerpunkt des Buches bilden, finden sich auch ausführliche Hilfestellungen zu “fortgeschrittenen” Themen wie E-Mail-Marketing, Web 2.0-Marketing oder zu strategischen Fragen des Online-Marketing.

Jedes Kapitel enthält weiterführende Links zu Internetseiten ,die das jeweilige Thema vertiefen. Zahlreiche Checklisten und Übersichten erhöhen die Lesbarkeit und die Prasix-Tauglichkeit des Buches.

Gerade im Bereich Suchmaschinenoptimierung (SEO) kann der einzelne Webmaster (Coach) sehr viel selber umsetzen. Eine erfolgreiche Optimierung beginnt nämlich auf der eigenen Website und dort kann man heute dank CMS schon mit rudimentärsten Programmierkenntnissen sehr viel optimieren. Eine teure Agentur muss man da nicht unbedingt einschalten. (Wem der Aufwand dennoch zu groß ist, oder wem die Zeit für die Optimierung fehlt, der erreicht mich beim Deutschen Institut für Marketing in Köln :-) )

Bestellen Sie doch das Buch gleich portofrei bei Amazon.

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Jun 3





Sog-Marketing für Coaches

Giso Weyand ist so etwas wie der Marketing-Guru für die Coaching-Szene. Mehr als 30 Veröffentlichungen zum Thema „Marketing für Coaches” zeigen ein eindeutiges Profil.

So auch in seinem Buch “Sog-Marketing für Coaches“. Weyand zeigt auf, wie Coaches „für Kunden und Medien (fast) unwiderstehlich” werden (Untertitel). Dabei erwartet den Leser aber kein flacher Marketing-Ratgeber oder ein oberflächlicher Vertriebs-Leitfaden. Dieses Buch setzt tiefer an.

Der Autor bemängelt immer wieder, dass viele Coaches austauschbar, langweilig und nichtssagend. Er plädiert für ein anderes Konzept: Der Coach soll „anders sein, spannend sein und bekannt werden” (Firmencredo). Hierbei gibt das Buch Hilfestellungen.

Coaching soll „inszeniert” werden, eine eindeutige Profilierung ist Grundlage für den Erfolg am Markt. Die Positionierung heißt nicht „besser sein” (denn besser sind angeblich alle), sondern „anders sein”. Durch die Inszenierung entsteht eine Spannung, die den Klienten fast automatisch zum Coach zieht.

Diese drei Bausteine (Positionierung, Inszenierung, Profilierung) bilden die Grundlage für das Buch und die Herangehensweise des Autors. Durch zahlreiche Praxisbeispiele, Checklisten und weiterführende Interviews mit erfolgreichen Coaches wird das Buch zu einem praxisrelevanten Ratgeber mit Tiefgang.

Sog-Marketing für Coaches jetzt portofrei bei Amazon bestellen!

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Jun 1





Das zweite Modul beschäftigt sich mit einem Thema, das für angehende Coaches extrem wichtig ist: Marketing und Vertrieb.

Den meisten Teilnehmern brannte die Frage, wie sie überhaupt an Klienten kommen sollen, unter den Nägeln. Klar, Coaching-Tools kann man sich aneignen, Wissen kann man erwerben, aber was tun, wenn einen keiner kennt. Oder wie es Thomas Menthe in seinen Folien formuliert:

Stell dir vor du bist Coach und keiner geht hin.

Um dem vorzubeugen, geht es in Modul 2 einen ganzen Tag lang um die Frage der Klientenakquise sowie der Selbstvermarktung. Hierbei kommt das 3-C-Modell zum Einsatz:

  1. Contacting: Wie mache ich mich als Coach überhaupt bekannt? Welche Instrumente kann ich nutzen? Worauf muss ich bei der Selbstvermarktung achten? Was bringen mir Netzwerke? Wie will ich mich positionieren? Wie kann ich Qualität kommunizieren?
  2. Convincing: Wie überzeuge ich den potenziellen Klienten? Welche Vertriebstricks helfen mir dabei? Wie optimiere ich meinen Umsatz? Wie präsentiere ich mich optimal? Worauf muss ich beim Erstkontakt (auch am Telefon) achten?
  3. Contracting: Was ist bei der Vertragsgestaltung zu beachten? Welche Vertragstypen gibt es? Welche Inhalte muss ein Coaching-Vertrag unbedingt beinhalten?
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