Nov 8





In meiner Coaching Ausbildung hatte ich das Glück, gleich 3 verschiedene Ausbilder zu erleben. So konnte ich von mehreren Coaching-Stilen, mehreren Ansichten und mehreren Sichtweisen profitieren.

Einer der drei Ausbilder war Dr. Markus Blaschka. Ich habe ihn gestern in einem Kölner Hotel getroffen und zum Interview geben. Er berichtet über seine Meinung zum Coachingmarkt in Deutschland, gibt Tipps für das Coach-Marketing und verrät außerdem, welches die wichtigsten Erfolgsfaktoren für angehende Coaches sind.

{lang: 'de'}


Jul 4





Social Media Marketing ist zweifellos der große Marketingtrend der letzten und kommenden Jahre. Kaum eine Berufsgruppe kann sich dem Social Web noch verschließen. Auch für Coaches bietet das Web 2.0 natürlich eine Menge Chancen für die Positionierung und das Marketing.

Das Coaching Café Cologne hat mich daher als Referent zur morgigen Abendveranstaltung (05.07.2011) eingeladen. Ich freue mich, mit den anwesenden Coaches die Marketing-Möglichkeiten in den Social Media zu beleuchten und konkrete Ansätze zu bearbeiten.

Wir werden nicht nur strategische Fragen wie Auswahl der Kanäle und Zielsetzung klären, sondern auch ganz konkret daran arbeiten, den eigenen Auftritt in den sozialen Medien besser zu gestalten. Live-Beispiele direkt aus Facebook und Co. werden den Coaches zeigen, wie erfolgreiche “First Mover” vorgehen.

Beginn der Veranstaltung ist 18:30, die Teilnahme ist gegen einen Unkostenbeitrag von 25€ möglich. Alle weiteren Informationen beim Veranstalter Metaforum oder hier im Newsletter:

{lang: 'de'}


Jan 19





Am Wochenende war das Assessment zum Systemischen Business Coach (ICA). Hier möchte ich ein paar Tipps geben, wie man die Prüfung besteht.

Die Prüfung selber setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:

  • Anfertigen einer Dokumentation eines Coachings oder Coaching-Prozesses (ca. 3-5 Seiten)
  • schriftlicher Test (30 Minuten)
  • Demo-Coaching (20 Minuten)
  • Fachgespräch (15 Minuten)

Die Dokumentation

Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist eine schriftliche Dokumentation eines Coachings bzw. eines Coaching-Prozesses anzufertigen. Hierfür gibt es Rahmenvorgaben, die unbedingt einzuhalten ist. Wenn man sich hierbei etwas Mühe gibt und einen sauberen Prozess dokumentiert, gibt es eigentlich keine Schwierigkeiten

Der schriftliche Test

Hier kommt man um das Lernen wohl nicht herum. Der Test dauert 30 Minuten und fragt Themen aus der gesamten Ausbildung ab. Der Test besteht aus einer Mischung von offenen Fragen und Multiple-Choice-Aufgaben. Prüflinge müssen im Prinzip alle Inhalte der Ausbildung parat haben. Es kamen sogar Fragen zu Themen dran, die ich nicht erwartet hätte (z.B. Vermarktung als Coach). Die Wiederholungsfragen, die in den einzelnen Modulen enthalten sind, muss man auf jeden Fall beherrschen. Das allein reicht aber nicht aus. Wer sich jedoch die Unterlagen gut eingeprägt hat, wird auch diesen Test bestehen.

Das Demo-Coaching

Im Anschluss an den Test findet ein Demo-Coaching vor Prüfern des ICA statt. Was die Prüfer hier sehen wollen, ist vor allem ein sauberer Aufbau (Einleitung, Ziel-, Auftrags- und Kontextklärung, Interventionen, Abschluss). Natürlich kann in 20 Minuten nur wenig Coaching stattfinden, das wissen auch die Prüfer. Deswegen ist es nicht schlimm, wenn man keinen kompletten Prozess durchziehen kann.

Weiterhin wird gesteigerter Wert darauf gelegt, dass die richtigen Methoden fachlich richtig eingesetzt werden. Wenn man eine spezifisch systemische Methode einsetzt (z.B. Soziogramm), kann das auch nicht schaden (immerhin ist es eine systemische Ausbildung). Wichtig ist, dass die Methoden zum Ziel und zum Auftrag passen.

Die Prüfer achten auch besonders auf die Beziehung zwischen Coach und Klient. Ist genügend Rapport vorhanden? Deshalb sollte man als Prüfling besonders auf Dinge wie Pacing und Leading, aktives Zuhören usw. achten.

Und schließlich, sehr wichtig, darf das Coaching nicht zu direktiv sein. Wenn eine Prüfung nicht bestanden wird, liegt das meistens daran, dass zu wenige offene Fragen gestellt oder zu viele Ratschläge erteilt werden. Dieser Punkt ist deshalb besonders zu beachten.

Das Fachgespräch

Nach dem Coaching findet ein Auswertungsgespräch statt. Hier befragen die Prüfer sowohl den Coach als auch den Klient zu dem vorangegangenen Coaching. Der Coach muss zum Beispiel erklären, warum er welche Methoden eingesetzt hat, wie er den Prozess empfunden hat, wo er Fehler erkannt hat usw. Es können auch Fragen zu der angefertigten Dokumentation kommen, weswegen man sich diese vorher unbedingt noch einmal genau anschauen sollte. Der Prüfling sollte auch auf allgemeine Coaching-Fragen, zum Beispiel, was man persönlich unter einem Systemischen Coaching versteht, gefasst sein.

Wenn man sich an diese Richtlinien hält, sollte es eigentlich nicht allzu schwer fallen, die Prüfung zu bestehen. Was auf jeden Fall hilft, ist:

  • regelmäßige Teilnahme an den Ausbildungstagen
  • Vor- und Nachbereitung der Inhalte
  • hin und wieder mal ein Buch zum Coaching lesen
  • aktives Mitmachen an den Übungen während der Ausbildung
  • Übungsgruppen bilden zwischen den Modulen
  • selber aktiv coachen (z.B. im Freundeskreis, oder auch schon als professioneller Coach)
  • vor der Prüfung Zeit zum Lernen einplanen. Eine Woche ist i.d.R. zu wenig, lieber schon 3-4 Wochen vorher anfangen, dann gibt es am Ende auch keinen Stress.
  • die Wiederholungsfragen schriftlich beantworten und die Antworten am Tag vor der  Prüfung nochmal durcharbeiten.
{lang: 'de'}


Jan 16





Bis auf zwei Teilnehmer haben alle Coaching-Azubis (inklusive meiner Wenigkeit :-) ) die Prüfung zum Systemischem Business Coach (ICA) bestanden!

Damit geht ein Jahr Coaching-Ausbildung zu Ende. Die Prüfung war ein angemessener Abschluss: 30 Minuten schriftlicher Test sowie 20 Minuten Live-Coaching mit anschließendem Fach- und Auswertungsgespräch. Leicht wars nicht, aber bei der richtigen Vorbereitung gut machbar.

Ich möchte dann diese Gelegenheit mal nutzen, mich von meinen Mit-Coaches zu verabschieden und ihnen zur bestandenen Prüfung zu gratulieren. Besonderer Dank geht an:

  • Martin für die tolle Ausbildung und die Übernachtungsmöglichkeit inkl. köstlichem Frühstück :-)
  • Thomas und Markus für die interessanten Ausbildungstage
  • Christine dafür, dass Sie mit mir ihren Timeslot getauscht hat! Hast was gut bei mir!
  • Johanna für viele lustige Stunden
  • und allen anderen, weil die Ausbildung wirklich Spaß gemacht hat!

Den Kandidaten, die dieses Jahr nicht bestanden haben, wünsche ich nächstes Jahr umso mehr Glück!

Diesen Blog werde ich natürlich weiter führen. Zum einen, weil ich noch ein paar versäumte Ausbildungstage nachholen werde, zum anderen, weil es Spaß macht, hier zu schreiben :-) .

{lang: 'de'}


Sep 5





Heute folgt ein Interview mit einem erfolgreichen Coach, der ebenfalls an der Ausbildung zum Systemischen Business Coach teilgenommen hat.


1. Stell dich doch kurz vor (auch deinen bisherigen Werdegang).

Als Coach tätig zu werden, war die logische Konsequenz meines Werdegangs. Ausgehend von einer klassischen Karriere in der Gastronomie mit Positionen als Küchenchef und Restaurantinhaber, war Dienstleistung am Menschen schon immer oberstes Ziel. Neben meinem anschließenden Lehramtsstudium war ich bereits im Segment Training tätig. Hieraus entstand eine Beratungsfirma, welche meine fachlichen Kompetenzen erfolgreich mit den pädagogischen Verband. Im Laufe der Zeit erkannte ich, dass vielfach Ursachen für Misserfolg von Unternehmen nicht nur fachliche Defizite sind, sondern oft einhergehen mit der fehlenden Bereitschaft, in die persönliche Entwicklung von Manpower zu investieren. So entstand die Idee, das Unternehmen um dieses Angebot zu erweitern, und unabhängig von der Feldkompetenz Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und ihre Ziele zu erreichen.

2. Wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden? Was hat dich überzeugt, diese auszuwählen?

Die Ausbildung zum systemischen Business Coach bei Emrich Consulting zu absolvieren war Ergebnis einer langwierigen Recherche nach der geeigneten Ausbildung zum Coach. Wichtig war mir dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Inhalten, es sollte weder zu Psychologie lastig noch zu betriebswirtschaftlich sein. Hinzu kam der Wunsch nach Praxisbezug, welcher bei Emrich Consulting immer gewährleistet ist, da alle Trainees die Möglichkeit bekommen, bereits während der Ausbildung aktiv und entgeltlich zu coachen. Beeindruckt war ich auch von Martin Emrichs sofortiger, persönlicher Reaktion auf meine Anfrage und die Ernsthaftigkeit, mit der er mir begegnete, eine Tatsache, die ich von anderen Anbietern so nicht erlebt habe. Letztlich spielte auch die unabhängige Prüfung vor der ICA (International Coaching Association) in Form eines Assessmentcenters (AC) eine ausschlaggebende Rolle bei der Entscheidung, die Ausbildung in Tübingen zu machen.

3. Was gefällt dir an der Ausbildung besonders? Was ist verbesserungswürdig?

Der bereits oben erwähnte Praxisbezug sowohl während der Ausbildungseinheiten als auch in den akquirierten Coachings ist fantastisch. Bereits während meines Studiums war ich Fan von “hands-on”-Lehren, also Formaten, in denen Dinge “angefasst” und praktisch geübt werden. Außerdem kann ich als Lehramtsabsolvent die Übungsformate, die komplex und effektiv sind, nur hervorheben. Auch das hohe Niveau der Trainer und Teilnehmer spricht für die Qualität der Ausbildung. Der Austausch auf Augenhöhe ist neben den vielfältigen Inhalten eine Bereicherung für jeden, der in diesem Feld tätig ist; Ähnliches habe ich bisher nur während meiner Teacher Trainings an der University of Kent erlebt.

Neben den genannten Punkten ist für mich das persönliche Wachstum wichtig, ein integraler Teil des lebenslangen Lernens und Grundlage des Coachings an sich, ausgehend von der konstruktivistischen Annahme, dass Lernen durch Erkenntnis erfolgt.

4. Wie setzt du die erworbenen Fähigkeiten in deiner Arbeit ein?

Die erworbenen Inhalte werden von mir bereits erfolgreich in Coachings eingesetzt, je nach Format in unterschiedlichem Maße. Für mich ist wichtig auch weiterhin neue Ansätze und Tools zu erlernen und anzuwenden, um meine Methodenvielfalt auszubauen und die Klienten effektiv und nachhaltig zu coachen.

{lang: 'de'}


Sep 2





Henri ApellMit dem Coach Henri Apell verbindet mich bereits seit über einem Jahr eine Internetbekanntschaft. Wir sind uns zufällig über den (Online-)Weg gelaufen, da wir Websites zu ähnlichen Themen betreiben. Daraufhin hat er ein Interview mit mir geführt, als ich die Prüfung zum Google Qualified Individual abgelegt hatte. Ein weiteres Interview folgte zu meiner Coaching-Ausbildung.

Jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt, um ihm mal ein paar Fragen zu stellen. Hier das interessante Interview mit Henri Apell.

Henri, Deine beiden Themen “Coaching” und “(Online-)Marketing” treffen ja genau meine Interessen. Insofern ist es kein Wunder, dass wir uns nun schon ein paar Mal im Netz über den Weg gelaufen sind :-) . Beschreibe doch bitte kurz deinen Werdegang.

Nach dem Studium der Ev. Theologie, Diakonie und Sprechwissenschaft habe ich in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit gearbeitet, zuletzt habe ich Trainings für Langzeitarbeitslose durchgeführt und Jugendliche bei der Berufsfindung begleitet. Parallel dazu bildete ich mich in NLP, Systemischem Coaching und Mediation weiter. Seit April 2007 bin ich selbstständig als Coach.

Du betreibst einige interessante Internet-Portale. Kannst du die wichtigsten bitte kurz vorstellen?

Begonnen habe ich mit einem Portal über Kommunikation www.miteinander-kommunizieren.de . Dort stelle ich interessante Webseiten zum Thema Kommunikation vor. Bei www.ratschlag24.com schreibe ich regelmäßig Beiträge zum selben Thema. Im Rahmen meiner Selbstständigkeit habe ich mich viel mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt. Daraus entstand mein Blog www.coach-im-netz.de . Täglich gebe ich dort Tipps zu diesem Thema.

Wie schätzt du den systemischen Coaching-Ansatz ein?

Sehr wichtig. Ich komme ja vom NLP her und hatte das Glück, dass Bernd Isert vom Metaforum bei meiner NLP-Masterausbildung sehr viele Elemente aus dem Systemischen Bereich eingebracht hat. Ich habe bei ihm dann meine Coaching-Ausbildung absolviert. Bei meinen Coachings bemerke ich immer wieder, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung meinerseits ist.

Was sind (neben den eigentlichen Inhalten) die wichtigsten Erkenntnisse, die du aus deiner Coaching-Ausbildung mitgenommen hast?

Für mich war es eine erstaunliche Erfahrung, wie viel durch zirkuläres Fragen zutage gefördert werden kann. Ferner habe ich einen Einblick in die wunderbare Welt der Systemischen Strukturaufstellungen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd bekommen und diese anschließend in einer längeren Ausbildung vertieft.

Welche Fehler machen junge Nachwuchscoaches aus deiner Sicht am häufigsten?

Angebote anbieten, die schon von „prominenter“ Seite besetzt sind, wie z.B. Lifecoaching oder Work-Life-Balance. Man sollte erst mal mit einem Nischenthema anfangen. Wenn man sich dann einen Namen gemacht hat, kann man sein Angebot ausbauen.

Was würdest du angehenden Coaches raten, wie sie sich im Internet optimal vermarkten können?

Ich würde mit einem Blog starten zu einem Thema, das mir wichtig ist und regelmäßig bloggen. Dann in ausgewählten Foren tätig werden, auch eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing würde ich Betracht ziehen, weil es hier interessante Gruppen gibt und man sich gut austauschen und auch Aufträge generieren kann. Auch Twitter ist ein hervorragendes Marketinginstrument, wenn man interessante Tweets hat. Auf meinem Blog schreibe ich immer wieder über Trainer und Coaches, die twittern. Und das sind ganz schön viele. Facebook ist Geschmackssache, ich bin bei Facebook und habe hier interessante Kontakte. Außerdem kann ich meine Tweets dort automatisch veröffentlichen.

{lang: 'de'}


Jun 14





Im ersten Modul war ich natürlich erst einmal sehr auf die Ausbilder und die anderen Teilnehmer gespannt. Die Gruppe der angehenden Coaches setzt sich aus verschiedenen Berufszweigen zusammen. Professionelle Trainer und Berater, Lehrer, Studenten, Selbstständige und Heilpraktikern. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde, war ich überrascht wie unterschiedlich der Hintergrund und die Zukunftsvorstellungen als Coach sein können. Denn egal ob jung oder alt, alle wollen von den Fertigkeiten, die in der Coachingausbildung erworben werden profitieren. Ob als selbstständiger Coach oder als Ergänzung zu ihrerm Beruf.

Dr. Martin Emrich stellte zunächst sich und die anderen beiden Ausbilder vor. Anschließend wurden die Grundlagen der Ausbildung präsentiert. Zum Beispiel, dass nur die Module bezahlt werden müssen, die man auch wirklich besucht und das am Schluß der Ausbildung ein Assessement Center mit verschiedenen Aufgaben stattfindet. Diese Abschlussprüfung wird von der International Coaching Assossiation durchgeführt, die sich aus professionellen Coaches und Experten aus der Wirtschaft zusammensetzt. Wird das Assessement Center erfolgreich abgeschlossen darf man sich Systemischer Business Coach (ICA) nennen.

Im weiteren Verlauf des ersten Moduls wurden sowohl theoretisches Wissen vermittelt:

Die drei Säulen des Coachings, wie auch erste praktische Tools für die Coachingsitzungen (u.a. Pacing und Leading) wurden geübt. Dieses praktische Lernen gefällt mir sehr an der Ausbildung. Es wird zwar viel Wissen vermittelt, aber gerade durch praktische Übung wird das Gelernte für mich auch anwendbar. Zum Beispiel haben wir die Bedeutung des systemischen Ansatzes in einer Outdoor-Übung am eigenen Körper erfahren.

Natürlich kann ich nach dem ersten Modul noch nicht wirklich viel sagen, aber bisher ist mein Eindruck sehr positiv. Ich freue mich bereits auf die zweite Einheit.

(P.S.: Ich habe diesen Eintrag in den Blog nachgeholt, deshalb erscheint es später als der Einblick ins zweite Modul. Lassen Sie sich von dem Datum nicht verwirren :-) )

{lang: 'de'}


Jun 4





Einführung in das Systemische Coaching - Sonja Radatz

Die “Einführung in das systemische Coaching” von Sonja Radatz war mein erstes Buch über Coaching und eignet sich meiner Meinung nach besonders für Coaching-Interessierte, die sich einen ersten Überblick verschaffen wollen, ohne gleich zu tief einzusteigen oder zu viel Geld auszugeben.

Das Büchlein (120 Seiten, DIN A 5) bietet nicht nur eine Begriffsklärung ein eine Einführung in die wichtigsten Coaching-Begriffe, sondern geht auch auf einige Instrumente tiefer ein. Systemische Fragen werden zum Beispiel relativ ausführlich behandelt. Auch weitere Instrumente wie zum Beispiel virtuelle Experten, innere Stimmen oder 360°-Coaching finden eine eingehendere Betrachtung.

Daneben bietet die Autorian eine Beschreibung des Ablaufs einer Coaching-Sitzung sowie Tipps und Hinweise zum Umgang mit “schwierigen” Klienten, zum Beispiel “Co-BeraterInnen” oder “Klagenden”.

Die hohe Praxisrelevanz des Buches zeigt sich auch in den Kapitel über spezielle Coaching-Situationen und vor allem über die Verwendung von Coaching-Instrumenten in Alltagsgesprächen.

Abschließend folgt eine Darstellung verschiedener Coaching-Ansätze für das Selbstcoaching zur Persönlichkeitsentwicklung und Veränderung der Denk- und Handlungsweisen.

Alles in allem ein empfehlenswerter Einstieg in das Coaching und für unter 13€ sehr erschwinglich.

Einführung in das systemische Coaching jetzt portofrei bei Amazon bestellen

{lang: 'de'}


Mai 20





In diesem Blog berichte ich über die Ausbildung zum Systemischen Business Coach bei EMRICH Consulting, die ich im Moment absolviere. Ich möchte Lesern, die sich für eine Coaching-Ausbildung interessieren, einige Einblicke in den Ablauf, die Inhalte und die Dynamik dieser umfangreichen Ausbildung geben, da sie mir persönlich sehr viel Spaß macht.

Vorab ein paar formale Informationen zur Coaching-Ausbildung

Es handelt sich um eine einjährige berufsbegleitende Fortbildung, die an 22 Präsenztagen in Reutlingen stattfindet. Als Location wurde ein sehr nettes Hotel gewählt, das zum einen gut zu erreichen ist und sich zum anderen durch angenehme Räumlichkeiten und gute Verpflegung anbietet.

Die Ausbilder

Für die nötige Abwechslung und den wichtigen Perspektivenwechsel sorgen drei qualifizierte Trainer. Die Ausbilder sind

  • Dr. Martin Emrich: Geschäftsführer von EMRICH Consulting, Unternehmensberater, Business Coach, promovierter Psychologe, Heilpraktiker der Psychotherapie, NLP-Master
  • Dr. Markus Blaschka: promovierter Informatiker, Business Coach und Geschäftsführer von Dr. Blaschka Consulting GmbH
  • Thomas Menthe: Diplom-Informatiker, Business Coach sowie Unternehmer des Jahres 2003
Die Ausbilder Dr. Martin Emrich und Thomas Menthe

Die Ausbilder Dr. Martin Emrich und Thomas Menthe

Ablauf der Coaching-Ausbildung

Die Ausbildung selber gliedert sich in 3 Teile:

  • Basic: In zwei Modulen werden hier grundlegende Konzepte wie Aufbau einer Coaching-Sitzung, Persönlichkeitsanalysen, Pacing und Leading etc., aber auch Selbstmarketing und erste Coaching-Tools behandelt.
  • Advanced: In den Modulen 3-5 kommen fortgeschrittene Coaching-Tools, Konzepte aus verschiedenen therapeutischen Ansätzen, Fragetechniken sowie besondere Coaching-Formen wie Telefon- oder E-Mail-Coaching dran.
  • Master: In den letzten 3 Modulen geht es insbesondere um die Business-Fokussierung durch die Schwerpunkte Management- und Teamcoaching. Natürlich stehen auch hier noch zahlreiche weitere Coaching-Tools auf dem Programm, darunter auch Hypnocoaching.

Die einzelnen Module bauen natürlich aufeinander auf. Wer aber nur einzelne Bausteine besuchen möchte, kann dies natürlich auch tun.

Der Abschluss

Zum Abschluss der Coaching-Ausbildung findet die Prüfung für die Zertifizierung statt. Diese wird durch die neu gegründete International Coaching Association (ICA) durchgeführt. Nach bestandener Prüfung dürfen wir uns “Systemischer Business Coach” nennen :-)

Warum ich mich für diese Coaching-Ausbildung entschieden habe

Coaching-Ausbildungen gibt es auf dem deutschen Markt viele. Meine Entscheidung ist mir trotzdem nicht schwer gefallen. Zum Einen kenne ich Dr. Emrich schon etwas länger und konnte mir durch eine berufliche Zusammenarbeit ein Bild von seiner Arbeitsweise machen. Er weiß, wovon er spricht, denn wer Konzerne wie Hugo Boss, Adidas, Daimler, Toshiba oder Puma berät und Manager der obersten Ligen coacht, kann aus einer Fülle von Erfahrungen und Fachwissen schöpfen. Außerdem mag ich Dr. Emrichs offene und ehrliche Art und halte ihn für einen sehr integeren Menschen.

Darüber hinaus hat mich die Praxisrelevanz der Ausbildung überzeugt. Der Veranstalter legt Wert darauf, dass wir Teilnehmer bereits während der Ausbildung (bezahlte) Coachings durchführen und ist auch bei der Vermittlung von Aufträgen behilflich. So können wir das Gelernte direkt in die Praxis umsetzen.

Und schließlich halte ich den Preis  von 7.300€ für alle 8 Module für sehr angemessen, zumal wir die Chance haben, die Kosten teilweise durch die bezahlten Coachings zu finanzieren.

Soviel zu den Formalitäten der Ausbildung. Von nun an werde ich regelmäßig von der Ausbildung berichten, meine Eindrücke schildern und ein wenig über die gelernten Tools und Konzepte schreiben.

Ach ja, wer mehr über die Coaching-Ausbildung erfahren will, kann natürlich auf der Website von EMRICH Consulting alles nachlesen: Ausbildung zum Systemischen Business Coach.

{lang: 'de'}