Aug 30





Coaching ist das in Deutschland am häufigsten eingesetzte Trainings- bzw.
Beratungsformat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bonner
Weiterbildungsmagazins managerSeminare unter 360 Weiterbildern. Ein Drittel
von diesen gab an, bei ihrer Arbeit ‘immer’ Coaching zu nutzen, ‘häufig’
setzt es jeder Zweite ein.

Zum zweiten Mal nach 2008 hat managerSeminare einen Blick in den
Methodenkoffer von Deutschlands Trainern geworfen und aus den Antworten ein
Methoden-Ranking errechnet. Vor zwei Jahren war Coaching noch auf dem
fünften Platz, auf dem ersten Rang logierte das Beratungsformat Supervision.

Der Wechsel an der Spitze kommt insofern nicht überraschend, als das in den
vergangenen Jahren in Weiterbildungskreisen über keine Methode mehr
geschrieben und diskutiert wurde als über Coaching. Zumal im Zuge des Trends
der Begriff ‘Coaching’ eine Bedeutungserweiterung erfahren hat.
‘Ursprünglich wurde nur lösungsorientierte Einzelberatung als Coaching
bezeichnet, mittlerweile wird immer häufiger auch im Zusammenhang von
reflexiven Gruppen- oder Teamberatungsprozesses von Coaching gesprochen’,
erklärt Nicole Bußmann, Chefredakteurin von managerSeminare.

Auf dem zweiten Platz im Methodenranking finden sich – ebenso wie 2008 – die
Simulationsmethoden. Wobei das Rollenspiel die mit Abstand am häufigsten
eingesetzte Simulationsmethode ist. Dieses Ergebnis bestätigt eine
Entwicklung, die seit einigen Jahren zu beobachten ist und der
Zukunftsforscher erhebliches Trendpotenzial bescheinigen: Lernen findet mehr
und mehr als ein Sich-Ausprobieren statt.

Von Platz vier im Jahr 2008 auf Platz drei verbessert hat sich das
sogenannte Action Learning. Bei dieser Lernform begleitet der Trainer
Führungskräfte und Mitarbeiter bei der Bewältigung aktueller
Herausforderungen im Unternehmen. Dahinter folgt das Problembasierte Lernen.
Ausgehend von einer konkreten Problemstellung erarbeitet der Lerner
weitgehend eigenständig Lernziele und entsprechende Lernwege. Bußmann: “Als
ein sehr selbstgesteuertes Format gilt das Problembasierte Lernen als eine
der Lernformen, die in einer angestrebten Kultur des lebenslangen Lernens
noch wichtiger werden könnte.”

Die Top-Ten der Trainings- und Beratungsmethoden:

  1. Coaching
  2. Simulationen
  3. Action Learning
  4. Problembasiertes Lernen
  5. Gewaltfreie Kommunikation
  6. Storytelling
  7. Supervision
  8. Collaborative Learning
  9. Großgruppenübungen
  10. NLP-Methoden

Gefragt wurde: ‘Wie oft nutzen Sie diese Trainingsmethode?’

Als führendes deutschsprachiges Weiterbildungsmagazin beobachtet
managerSeminare kontinuierlich die Branche. Die Umfragen unter
http://www.managerSeminare.de/Community/Umfragen bilden einen wichtigen
Baustein der Marktbeobachtungen.

—–
Über managerSeminare
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von
Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag.
Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das
derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin namens managerSeminare sowie
den einzigen Print-Infodienst für die Weiterbildungsbranche – Training
aktuell – heraus. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH
Veranstalter des Branchenkongresses “Petersberger Trainertage”, der einmal
jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn
stattfindet.

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Aug 25





Heute stelle ich Ihnen einen weiteren Teilnehmer der Coaching-Ausbildung vor: Oliver Ueltzhöffer. Mit seiner Firma Agil Consulting ist er bereits im Bereich Coaching und Beratung tätig und rundet mit der Ausbildung zum Systemischen Business Coach sein Profil ab.

1. Stell dich doch kurz vor (Werdegang, Bezug zum Coaching, aktuelle Tätigkeit etc)

Ich habe eine Ausbildung als Kommunikationselektroniker und später Architektur mit Schwerpunkt Baumanagement studiert. Seit 1996 bin ich im Bereich Marketing und Unternehmensführung mit meiner Werbeagentur tätig. Durch Expansion und Erweiterung meiner Tätigkeitsfelder habe ich zunehmend mit der Mitarbeiterführung im eigenen Unternehmen zu tun bekommen. Daraus entwickelte sich ein großes Interesse an Mitarbeiterführungstools und ersten Coaching mit Gehversuchen im Rahmen von Schulungen und Trainings. Dabei lernte ich, wie entscheidend die richtige Kommunikation mit Mitarbeitern und Kunden ist, um das Unternehmensziel erfolgreich im Team zu meistern. Im Austausch mit anderen Unternehmern und Entscheidern schlüpfte ich mehr und mehr in die Rolle eines Beraters und auch Coaches, was sich nun zu einem wichtigen Bestandteil meiner Arbeit entwickelt hat. Die erzielten Erfolge meiner Kunden sind der beste Beweis für einen Schritt in die richtige Richtung – Coaching funktioniert oft besser als eine herkömmliche Marketing- oder Unternehmensberatung und zahlt sich praktisch immer um ein Vielfaches aus.

2. Wie bist du auf die Coaching-Ausbildung bei Emrich-Consulting aufmerksam geworden?

Ich habe Martin Emrich bereits zwei Mal auf Vorträgen erlebt und ihn selbst schon für ein Coaching eines leitenden Mitarbeiters beauftragt. Somit kannte ich bereits einige seiner Methoden und war vom Umgang mit meinem Mitarbeiter und den erzielten Resultaten begeistert. In weiteren Gesprächen hat mich Herr Emrich dazu ermutigt auf meinem Know-How aufzubauen und selbst diese Ausbildung mit Zertifizierung zu absolvieren.

3. Wie würdest du die Ausbildung bisher zusammenfassen? Was gefällt dir besonders gut? Wo siehst du noch Verbesserungspotenzial?

Nun habe ich bereits an 4 spannenden Modulen teilgenommen, die alle sehr lehrreich und beindruckend waren. Besonders gut gefällt mir dabei die Praxisumsetzung. Mir ist es wichtig Gelerntes gleich in die Tat umzusetzen und damit schnellst möglich selbst coachen zu können. Und es funktioniert! In meinen Kunden-Coachingsitzungen lasse ich gleich das neu erlernte intuitiv einfließen und bin immer wieder von den schnellen Ergebnissen verblüfft. Auch durch die vielen Feedbacks in der Trainerrunde bekomme ich sofort eine Rückmeldung und damit Sicherheit im Umgang mit dem Erlernten. Was mir weniger gefällt sind die langen Pausen zwischen den Modulen, ich kann es immer gar nicht erwarten bis wir uns zum nächsten Modul treffen. So finde ich es sehr hilfreich, dass ich mich regelmäßig mit meinen kompetenten Coachingausbildungskollegen treffen kann und wir unsere Erfahrungen austauschen sowie in Rollenspielen die Tools trainieren können.

4. Wie möchtest du das erworbene Wissen zukünftig einsetzen?

Das setze ich bereits fleißig ein! Genau genommen setze ich das Erlernte nicht nur explizit in meinen Coachings ein, sondern bereits in fast allen Kunden- und Mitarbeitergesprächen. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Mit der richtigen gedanklichen Herangehensweise, ich meine hier besonders den konstruktivistischen Denkansatz, der richtigen Fragetechnik und dem Fokus auf die Problemlösung ist schnell klar um was es dem Kunden wirklich geht und was ihm konkret und schnell hilft. Das macht sogar richtig Spaß, denn ich kenne nun die Wünsche und Ziele meines Kunden viel genauer und damit wird die Umzusetzung eines Projektes viel schneller und effizienter. Das freut den Kunden und spart enorm Budget. Und mit dieser begeisterten Erfahrung empfiehlt uns der Kunde dann bei anderen Interessenten weiter – so haben alle Beteiligte dabei gewonnen!

Zukünftig möchte ich den Bereich des reinen Systemischen Business Coachings zum festen Standbein meines Unternehmens etablieren und werde mich auch nach Abschluss der Ausbildung ständig weiter in diesem spannenden Bereich austauschen und weiterbilden.

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