Jan 6





In Modul 6 der Coaching-Ausbildung wurde ein interessantes Tool behandelt: Coaching mit dem Inneren Team nach Schulz von Thun. Bei diesem Tool wird der “innere Dialog” genauer betrachtet, der bei schwierigen Entscheidungsprozessen innerlich abläuft. Das Ziel dieser Methode ist, die oft streitenden und sich widersprechenden inneren Teammitglieder zu einem handlungsfähigen Team zu formen und auf eine gemeinsame Richtung einzustimmen.

Wie in der Praxis mit dem Inneren Team gearbeitet wird, zeigt ein Flipchart, den wir in der Ausbildung verwendet haben:

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Dez 29





Die Teilnehmer der Coaching-Ausbildung 2009 von EMRICH Consulting wünschen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Die nächste Ausbildung steht bereits vor der Tür und beginnt am 22.01.2010. Für die diesjährige Ausbildung steht nur noch der letzte Block und die Prüfung auf dem Programm.

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Dez 25





Im Coaching ist es wichtig, Tabus offen ansprechen zu können. Um das Thema Tabus einzuführen, haben alle Ausbildungs-Teilnehmer einen Gegenstand mitgebracht, der ein Tabu symbolisiert. Hier das Ergebnis :-)
Tabus im Coaching

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Dez 22





So langsam neigt sich die Coaching-Ausbildung dem Ende zu – 7 von 8 Modulen sind bereits um. Das nächste Modul findet Mitte Januar statt und beschäftigt sich u.a. mit dem Thema Hypnocoaching. Die Prüfung ist dann quasi als letzter Ausbildungstag integriert.

Am vergangenen Wochenende fand Modul 7 statt. Im Mittelpunkt standen die Themen Persönlichkeitsanalyse/Persönlichkeitsmodelle (z.B. das DISG-Modell oder Hermann Dominanz Instrument) sowie das Provokative Coaching.

Im DISG-Modell werden die unterschiedlichen Persönlichkeitszüge der Menschen in 4 Grundtypen und zahlreiche Zwischentypen eingeteilt. Die Grundtypen sind dominant (D), initiativ (I), gewissenhaft (G) und stetig (S). Die 4 Grundtypen werden jeweils durch Farben symbolisiert, rot, gelb, blau und grün.

DISG-Anwendung

Provokatives Coaching ist ein Coaching-Stil, der sich aus der Provokativen Therapie um Frank Farrelly entwickelt hat. Es geht darum, den Klienten von der Komfortzone in die Lernzone zu pushen, Wachstumsbremsen und andere Blockaden zu durchbrechen. Dies wird erreicht durch Humor, Reframing (dem Problem einen neuen Rahmen geben bzw. die guten Seiten eines Problems in den Vordergrund stellen), Lächerlichmachen des Problems oder Provokation durch idiotische, überzogene oder völlig unrealistische Ratschläge. Natürlich gibt es noch zahlreiche weitere Mittel.

Zur Ansschauung haben wir uns u.a. Videos von Frank Farrelly in action angesehen. Bei ihm sieht das natürlich toll aus. Allerdings bin ich der Meinung, ihm eilt ein großer Vertrauensvorschuss voraus, er ist bekannt und gilt als Autorität. Wenn ein “normalsterblicher” Coach so dermaßen tief in die Provokations-Kiste greift, wie Farrelly das in seinen Demo-Coachings tut, wird er sich schnell eine Ohrfeige einhandeln, schätze ich mal :-) . Sehe ich das falsch?

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Dez 5





Heute ist der Stichtag für eine wichtige Prüfungsvoraussetzung: bis 24 Uhr muss die Dokumentation eines real durchgeführten Coachings oder Coaching-Prozesses eingereicht werden.

Um die Prüfung zum Systemischen Business Coach (ICA) zu bestehen, sind einige Hürden zu überwinden:

  • eben diese Dokumentation
  • eine schriftliche Prüfung
  • ein reales Coaching unter Aufsicht des Prüfungsausschusses.

Die erste Hürde habe ich damit angegangen. Ob ich sie auch genommen habe, das heißt, ob die Qualität meiner Dokumentation ausreichend ist, wird sich zeigen :-)

Die Dokumentation muss einen Umfang von 2-5 Seiten aufweisen. Die ICA gibt einige Fragen vor, an die man sich zu halten hat. Das beginnt beim Punkt “Akquise” über den Verlauf des Prozesses bis hin zu aufgetretenen Problemen und deren Lösung. Damit will die ICA überprüfen, ob der angehende Coach die nötigen Reflexionsfähigkeit aufweist.

In zwei Wochen findet das vorletzte Modul der Coaching-Ausbildung statt. Ein Beitrag dazu kommt in den nächsten Tagen.

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Okt 10





Auf Spiegel Online habe ich heute einen interessanten Bericht über Speed Coaching gelesen. Könnte das eine neue Nische sein?

Ähnlich dem Speed Dating geht es darum, innerhalb kurzer Zeit mehrere Coaches zu konsultieren. Bei jedem Coach verbringt der Teilnehmer einen festgelegten Zeitraum (in dem Artikel sind es 10 Minuten), dann gehts weiter zum nächsten Coach. So lange, bis jeder Teilnehmer einmal “durch” ist, also mit jedem Coach gesprochen hat.

Das Ganze kommt aus Berlin, dauert 50 Minuten für 5 Gespräche und kostet 10 Euro. Also nicht viel Geld, da kann man auch nicht viel falsch machen.

Aber was kann man von solchen Kurzcoachings wirklich erwarten?

Tiefgreifende Veränderungen sind hier wohl nicht zu erwarten. Wie der Autor des Artikels schon schreibt, ist mehr als ein paar Denkanstöße einfach nicht drin. Außerdem wird es schnell nervig, wenn man seine Situation fünf Mal innerhalb einer Stunde erklären soll.

Für den Einsatz richtiger Coaching-Tools bleibt auch keine Zeit. Wohl deshalb muten die beschriebenen Interventionen eher wie Beratungsansätze an. Ein Vertrauensverhältnis baut sich in zehn Minuten natürlich auch nicht auf.

Trotzdem scheinen die Teilnehmer zufrieden zu sein. Wenn die Erwartungen nicht zu hoch sind, warum auch nicht.

Was bringt Speed Coaching für den Coach?

Der Stundensatz ist ziemlich gering, wirklich leben kann der Coach von dieser Form des Coachings nicht. Ich schätze mal, dass Speed-Coaching eher eine pressewirksame Akquise-Methode für nachfolgende Coachings ist. Auf die Spiegel-Website hat es der Ansatz immerhin schon gebracht…

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Okt 8





EMRICH Consulting hat für alle Coaching-Interessierten ein tolles Angebot: wer möchte, kann sich am 16.01.2010 in Reutlingen kostenlos coachen lassen!

Der Hintergrund: an diesem Tag sind die Abschlussprüfungen der Ausbildung zum Systemischen Business-Coach. Diese Prüfung besteht u.a. aus einem 20-minütigen realen Coaching. Dafür werden noch Probanden gesucht.

Was haben Sie davon?

Sie erhalten ein hochwertiges, professionelles Coaching von Teilnehmern, die ein Jahr Coaching-Ausbildung und meist schon reale Coaching-Erfahrung hinter sich haben. Und Sie erhalten diese Leistung völlig gratis!

Welche Themen können Sie mitbringen?

Beim Thema sind Ihnen eigentlich (fast) keine Grenzen gesetzt. Nach Möglichkeit haben Sie ein aktuelles Anliegen, bei dem Sie Unterstützung benötigen. Mögliche Themen umfassen:

  • “Ich habe zu viel Stress bei der Arbeit und privat!”
  • “Wie verhalte ich mich gegenüber meinem Chef?”
  • “Was könnte ich an meiner Karierre verbessern?”
  • “Wieso fühle ich mich für so viel verantwortlich?”

Wenn Sie sich also mal 20 Minuten lang kostenlos coachen lassen möchten und in der Nähe von Stuttgart/Tübingen/Reutlingen wohnen, melden Sie sich doch einfach unter folgendem Link an:

Anmelden zum kostenlosen Coaching

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Sep 29





Jetzt ist es gar nicht mehr lange hin bis zum Modul 6 (08.-10.10.) und schon kamen gestern abend die Prereadings für das neue Modul (zur Erklärung: Martin schickt vor jeder Lektion passende Artikel usw. an die Teilnehmer, damit wir uns auf die kommenden Inhalte vorbereiten können).

In diesem Modul wird es u.a. um die DELFIN-Analyse gehen, ein von Martin entwickeltes und preisgekröntes Tool der Personalentwicklung. Die DELFIN-Analyse wird in diesem Video erklärt:

Ein anderes Schwerpunktthema, zu dem wir einen Artikel bekommen haben, ist die Systemische Aufstellungsarbeit. Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst und bin dementsprechend gespannt, was dort auf uns zukommt.

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Sep 9





Joseph O’Connor, bekannt als Autor mehrerer NLP-Grundlagenbücher, und Andrea Lages haben ein neues Buch zum Thema Coaching auf den Markt gebracht: den Grossen Coaching Atlas. In diesem über 300 Seiten starken Werk untersuchen sie verschiedene Coaching-Ansätze und erforschen laut Untertitel, „was wirklich funktioniert“.

Den Einstieg bildet dabei eine kurze Einführung in das Coaching, mit Hinweisen zu den unterschiedlichen Arbeitsweisen von Beratern, Coaches und Trainern. Es folgt ein Überblick über die Coaching-Modelle. Systemisches Coaching wird leider nicht angesprochen.

Nähere Betrachtung finden u.a. Integrales Coaching, NLP-Coaching, Verhaltenscoaching und Coaching mit der Positiven Psychologie. Zu den meisten Modellen sind auch Gast-Aufsätze bekannter Vertreter der jeweiligen Modelle enthalten.

Den Abschluss bilden ein Kapitel über die interessante Frage, wie man die Ergebnisse des Coaching messen kann, sowie ein Ausblick in die Zukunft des Coaching.

Klapptentext

Hier lesen Sie, was Coaching alles zu leisten vermag. Gemeinsam mit renommierten Gastautoren geben A. Lages und J. O’Connor – selbst weltweit tätige Coaches – einen repräsentativen Überblick über Coaching heute. Ihre facettenreiche, anwendungsbezogene Darstellung umfasst:

  • die wichtigsten Richtungen wie Entwicklungscoaching, Verhaltenscoaching, Integrales Coaching sowie Coaching mit Positiver Psychologie oder mit NLP
  • anschauliche Beispiele und Nutzanwendungen für typische Coaching-Situationen (beruflich und privat)
  • Qualitätskriterien, Erfolgskontrolle und Trends aus erster Hand

Dieses Studien- und Praxishandbuch hat das Zeug zum Standardwerk für praktizierende und angehende Coaches. Es ist ebenso animierend für Trainer, Personalentwickler, Führungskräfte und für alle Coaching-Interessierten.

Fazit: Ein interessanter Rundumschlag für alle, die sich mal in die verschiedenen Coaching-Modelle „reinlesen“ möchten. Eine tiefere Betrachtung bleibt natürlich aus, das lässt sich aber dank der umfangreichen Literaturhinweise nachholen. Für eine Coaching-Ausbildung würde ich das Buch als Begleitlektüre sehr empfehlen.

Der große Coaching Atlas jetzt bei Amazon kaufen:

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Sep 5





Heute folgt ein Interview mit einem erfolgreichen Coach, der ebenfalls an der Ausbildung zum Systemischen Business Coach teilgenommen hat.


1. Stell dich doch kurz vor (auch deinen bisherigen Werdegang).

Als Coach tätig zu werden, war die logische Konsequenz meines Werdegangs. Ausgehend von einer klassischen Karriere in der Gastronomie mit Positionen als Küchenchef und Restaurantinhaber, war Dienstleistung am Menschen schon immer oberstes Ziel. Neben meinem anschließenden Lehramtsstudium war ich bereits im Segment Training tätig. Hieraus entstand eine Beratungsfirma, welche meine fachlichen Kompetenzen erfolgreich mit den pädagogischen Verband. Im Laufe der Zeit erkannte ich, dass vielfach Ursachen für Misserfolg von Unternehmen nicht nur fachliche Defizite sind, sondern oft einhergehen mit der fehlenden Bereitschaft, in die persönliche Entwicklung von Manpower zu investieren. So entstand die Idee, das Unternehmen um dieses Angebot zu erweitern, und unabhängig von der Feldkompetenz Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und ihre Ziele zu erreichen.

2. Wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden? Was hat dich überzeugt, diese auszuwählen?

Die Ausbildung zum systemischen Business Coach bei Emrich Consulting zu absolvieren war Ergebnis einer langwierigen Recherche nach der geeigneten Ausbildung zum Coach. Wichtig war mir dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Inhalten, es sollte weder zu Psychologie lastig noch zu betriebswirtschaftlich sein. Hinzu kam der Wunsch nach Praxisbezug, welcher bei Emrich Consulting immer gewährleistet ist, da alle Trainees die Möglichkeit bekommen, bereits während der Ausbildung aktiv und entgeltlich zu coachen. Beeindruckt war ich auch von Martin Emrichs sofortiger, persönlicher Reaktion auf meine Anfrage und die Ernsthaftigkeit, mit der er mir begegnete, eine Tatsache, die ich von anderen Anbietern so nicht erlebt habe. Letztlich spielte auch die unabhängige Prüfung vor der ICA (International Coaching Association) in Form eines Assessmentcenters (AC) eine ausschlaggebende Rolle bei der Entscheidung, die Ausbildung in Tübingen zu machen.

3. Was gefällt dir an der Ausbildung besonders? Was ist verbesserungswürdig?

Der bereits oben erwähnte Praxisbezug sowohl während der Ausbildungseinheiten als auch in den akquirierten Coachings ist fantastisch. Bereits während meines Studiums war ich Fan von “hands-on”-Lehren, also Formaten, in denen Dinge “angefasst” und praktisch geübt werden. Außerdem kann ich als Lehramtsabsolvent die Übungsformate, die komplex und effektiv sind, nur hervorheben. Auch das hohe Niveau der Trainer und Teilnehmer spricht für die Qualität der Ausbildung. Der Austausch auf Augenhöhe ist neben den vielfältigen Inhalten eine Bereicherung für jeden, der in diesem Feld tätig ist; Ähnliches habe ich bisher nur während meiner Teacher Trainings an der University of Kent erlebt.

Neben den genannten Punkten ist für mich das persönliche Wachstum wichtig, ein integraler Teil des lebenslangen Lernens und Grundlage des Coachings an sich, ausgehend von der konstruktivistischen Annahme, dass Lernen durch Erkenntnis erfolgt.

4. Wie setzt du die erworbenen Fähigkeiten in deiner Arbeit ein?

Die erworbenen Inhalte werden von mir bereits erfolgreich in Coachings eingesetzt, je nach Format in unterschiedlichem Maße. Für mich ist wichtig auch weiterhin neue Ansätze und Tools zu erlernen und anzuwenden, um meine Methodenvielfalt auszubauen und die Klienten effektiv und nachhaltig zu coachen.

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