Mai 30





Die aktuelle Ausgabe Heft 147 Juni 2010 der Zeitschrift managerSeminare beinhaltet ein Sonderheft zum Thema Coaching. Auf 35 Seiten werden folgende Themen behandelt:

  • Ergebnisse der 8. Coaching-Umfrage Deutschland
  • Versuch einer Wirkungsbeschreibung des Coaching-Ansatzes
  • Charisma-Coaching
  • Verordnete Coachings
  • Metaphern im Coaching
  • Kompetenzentwicklung

Besonders interessant fand ich den Beitrag über die Freiwilligkeit im Coaching. Vollständige Freiwilligkeit gibt es laut Dr. Karin von Schumann ohnehin nicht. Die Freiwilligkeit ist auch kein zwingender Erfolgsfaktor im Coaching.

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Mai 19





Die aktuelle Ausgabe des Coaching Magazins von Christopher Rauen ist erschienen und kann kostenlos heruntergeladen werden.

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Apr 6





Im Coaching lassen sich Persönlichkeitsprofile hervorragend einsetzen. Sei es, um den Klienten besser einzuschätzen bzw. seine Eigeneinschätzung zu verbessern, oder um dem Klienten beim Finden des passenden Jobs zu helfen. Auch und gerade im Teamcoaching helfen diese Tools, um effektive Teams zusammen zu stellen und das Verständnis für die anderen Teammitglieder zu erhöhen.

Das weltweit am häufigsten angewendete Persönlichkeitsmodell ist das DiSG®-Persönlichkeitsprofil.

Im DiSG®-Modell werden die Persönlichkeiten in vier Typen eingeteilt:

D = Dominant

i = Initiativ

S = Stetig

G = Gewissenhaft

Anhand dieser vier Typen wird klassifiziert, wie sich ein Mensch tendenziell verhält und wie man am Besten mit diesem Menschen umgeht. Die Typen lassen sich relativ trennscharf voneinander abgrenzen, auch wenn es natürlich sehr viele Mischtypen gibt. Tatsächlich gibt es im DiSG®-Modell 20 verschiedene Mischformen.

Das DiSG®-Profil wurde bisher über einen Papier-Fragebogen ermittelt. Der Klient erhält eine Reihe von Aussagen, denen er zustimmt oder nicht zustimmt. Nach dem Ausfüllen wird aus den angekreuzten Werten das DiSG®-Profil ermittelt. In der Regel ist am Ende eine Ausprägung dominant, man spricht dann von einem “D-Typ” oder einem “G-Typ”. Häufig sind auch z.B. D und I ähnlich stark ausgeprägt, während die anderen beiden Faktoren nur gering vorhanden sind, oder umgekehrt.

Heute bietet es sich an, den DiSG®-Test online durchzuführen. Einen Online-DiSG®-Test können Sie zum Beispiel hier machen.

Für Coaches ist der Erwerb einer DiSG®-Trainerlizenz interessant. Nur mit dieser Zertifizierung darf man nämlich im Coaching DiSG®-Tests mit seinen Coachees durchführen. Nach einem Zertifizierungsworkshop erhält man die Lizenz und kann fortan Credits einkaufen, mit denen DiSG®-Tests erworben werden können.

Eine Zertifizierung zum DiSG®-Trainer bietet das Deutsche Institut für Marketing in Köln mehrmals im Jahr an.

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Mrz 24





NLP ist ein Werkzeug, das im Coaching sehr verbreitet ist. Eigentlich ist NLP ja vielmehr eine ganze Werkzeugkiste als ein einzelnes Werkzeug. Die Coaching-Ausbildung war von Anfang bis Ende mit NLP-Inhalten durchwoben, angefangen vom Pacing und Leading über verschiedene Fragetechniken bis hin zur Hypnose-Induktion. Das mag natürlich auch daran liegen, dass es “das” NLP ja gar nicht gibt, sondern im NLP, wie auch im Coaching, einfach verschiedene, wirksame Interventionen zusammengefasst werden.

Wer NLP noch stärker in sein Coaching integrieren möchte, findet in “Coaching Erfolg mit NLP” von NLP-Vordenker Joseph O’Connor eine wertvolle Hilfe. Das Buch erklärt einen kompletten Coaching-Prozess mit Hilfe von NLP-Techniken, angefangen zu grundlegenden Fragen dazu, was Coaching überhaupt ist, über die Zielklärung und die Arbeit mit Glaubenssätzen bis hin zum Selbst-Coaching. Auch Tools, die nicht dem NLP zuzuordnen sind (wie zum Beispiel das Lebensrad) werden erläutert. Unzählige Fragen laden zum Nachdenken über die Inhalte und die eigene Situation ein. Viele praktische Übungen erleichtern den Transfer in die Praxis.

Fazit: Wer dem NLP zugeneigt ist, wird in Coaching-Erfolg mit NLP bestimmt einige neue Ideen für seinen Coaching-Prozess finden. Vor allem wer sich neu mit dem NLP beschäftigt, kann aus diesem Buch großen Nutzen ziehen.

Coaching-Erfolg mit NLP portofrei bei Amazon bestellen

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Feb 26





Besondere Bedeutung kommt der Praxis im Rahmen einer Coaching-Ausbildung zu. Nur theoretisches Wissen führt selten zum Erfolg, im Coaching gilt das in verstärktem Maße. Die Ausbildung bei EMRICH Consulting verfolgt das Ziel, auf mehreren Wegen Praxisbezug in die Ausbildung zu integrieren:

  • Praktische Coachings: die Teilnehmer werden angehalten, schon während der Ausbildung kräftig zu coachen. EMRICH Consulting hilft auch regelmäßig dabei, Aufträge zu akquirieren. Immer wieder kommen Rundmails mit interessanten Aufträgen, teilweise sogar recht große Projekte, die mans ich als Coaching-Anfänger auf den ersten Blick gar nicht zutraut. Mit der richtigen Unterstützung lassen sich jedoch auch solche Projekte gut stemmen.
  • Praxiserfahrung der Trainer: Da alle drei Trainer seit vielen Jahren als Business Coaches aktiv sind, profitieren die Teilnehmer von den gesammelten Erfahrungen. Die Trainer wissen eigentlich auf jede Frage eine passende Antwort (zumindest ist bei mir keine Frage unbeantwortet geblieben *g*).
  • Supervision: während der Ausbildung hat man die Möglichkeit, zu vergünstigten Konditionen Supervisionen zu buchen. Dort geben die Trainer praxisnahes Feedback zu bearbeiteten Projekten und zu Fragen, die immer wieder mal auftauchen können.
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Feb 24





Am Freitag hole ich einen Tag der Coaching-Ausbildung nach, den ich letztes Jahr verpasst habe. Um die Teilnahmebescheinigung zu erhalten, muss man 80% der Ausbildungstage besucht haben – also 18 von 22 Tagen. Da ich an einigen Tagen selber Seminare gehalten habe, konnte ich leider an manchen Tagen nicht teilnehmen. Deshalb möchte ich gerne auch die fehlenden Tage nachholen, auch wenn ich sie zum Erwerb der Teilnahmebescheinigung nicht mehr brauche.

Am Freitag und Samstag findet das Modul 2 des diesjährigen Ausbildungsgangs statt. Thema ist Marketing für Coaches, also die Frage, wie Coaches ihr Angebot optimal vermarkten und Klienten gewinnen. Ein sehr interessantes Thema, zumal ich ja im (Online-)Marketing zuhause bin.

Ich hoffe nur, dass ich noch einen Platz bekomme. Die diesjährige Ausbildung ist noch besser besucht als die letztes Jahr :-D

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Feb 23





In der Zeitschrift “wirtschaft + weiterbildung”, Ausgabe 11/12_2009 findet sich ein interessanter Artikel zu der Frage, was Unternehmen von einem Business Coach erwarten. Im Rahmen einer Telefonumfrage kam heraus, dass sich die Erwartungen in vier Kategorien und 22 Einzelaspekte aufteilen lassen.

Einige dieser Faktoren sind:

  • Transfer: Coaching findet nicht mehr im Verborgenen statt, sondern darf gerne offen kommuniziert werden. Gesteigerter Wert wird auf Transfererfolge gelegt.
  • Entwicklung: Das Coaching soll einen Entwicklungsprozess im Unternehmen anstoßen.
  • Kompetenzen: Die Kompetenzen des Gecoachten sollen sich als Folge des Coachings entwickeln.
  • Flexibilität: Der Coach muss zeitlich flexibel reagieren können und bei Bedarf “parat” stehen.
  • Methodenvielfalt: Der Coach soll mehrere Methoden beherrschen und diese passgenau einsetzen.

Alles in allem überrascht keine dieser und der weiteren Anforderungen. Im Rahmen einer guten Coaching-Ausbildung sollten eigentlich all diese Dinge vermittelt und eingeübt werden.

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Jan 19





Am Wochenende war das Assessment zum Systemischen Business Coach (ICA). Hier möchte ich ein paar Tipps geben, wie man die Prüfung besteht.

Die Prüfung selber setzt sich aus mehreren Teilen zusammen:

  • Anfertigen einer Dokumentation eines Coachings oder Coaching-Prozesses (ca. 3-5 Seiten)
  • schriftlicher Test (30 Minuten)
  • Demo-Coaching (20 Minuten)
  • Fachgespräch (15 Minuten)

Die Dokumentation

Um zur Prüfung zugelassen zu werden, ist eine schriftliche Dokumentation eines Coachings bzw. eines Coaching-Prozesses anzufertigen. Hierfür gibt es Rahmenvorgaben, die unbedingt einzuhalten ist. Wenn man sich hierbei etwas Mühe gibt und einen sauberen Prozess dokumentiert, gibt es eigentlich keine Schwierigkeiten

Der schriftliche Test

Hier kommt man um das Lernen wohl nicht herum. Der Test dauert 30 Minuten und fragt Themen aus der gesamten Ausbildung ab. Der Test besteht aus einer Mischung von offenen Fragen und Multiple-Choice-Aufgaben. Prüflinge müssen im Prinzip alle Inhalte der Ausbildung parat haben. Es kamen sogar Fragen zu Themen dran, die ich nicht erwartet hätte (z.B. Vermarktung als Coach). Die Wiederholungsfragen, die in den einzelnen Modulen enthalten sind, muss man auf jeden Fall beherrschen. Das allein reicht aber nicht aus. Wer sich jedoch die Unterlagen gut eingeprägt hat, wird auch diesen Test bestehen.

Das Demo-Coaching

Im Anschluss an den Test findet ein Demo-Coaching vor Prüfern des ICA statt. Was die Prüfer hier sehen wollen, ist vor allem ein sauberer Aufbau (Einleitung, Ziel-, Auftrags- und Kontextklärung, Interventionen, Abschluss). Natürlich kann in 20 Minuten nur wenig Coaching stattfinden, das wissen auch die Prüfer. Deswegen ist es nicht schlimm, wenn man keinen kompletten Prozess durchziehen kann.

Weiterhin wird gesteigerter Wert darauf gelegt, dass die richtigen Methoden fachlich richtig eingesetzt werden. Wenn man eine spezifisch systemische Methode einsetzt (z.B. Soziogramm), kann das auch nicht schaden (immerhin ist es eine systemische Ausbildung). Wichtig ist, dass die Methoden zum Ziel und zum Auftrag passen.

Die Prüfer achten auch besonders auf die Beziehung zwischen Coach und Klient. Ist genügend Rapport vorhanden? Deshalb sollte man als Prüfling besonders auf Dinge wie Pacing und Leading, aktives Zuhören usw. achten.

Und schließlich, sehr wichtig, darf das Coaching nicht zu direktiv sein. Wenn eine Prüfung nicht bestanden wird, liegt das meistens daran, dass zu wenige offene Fragen gestellt oder zu viele Ratschläge erteilt werden. Dieser Punkt ist deshalb besonders zu beachten.

Das Fachgespräch

Nach dem Coaching findet ein Auswertungsgespräch statt. Hier befragen die Prüfer sowohl den Coach als auch den Klient zu dem vorangegangenen Coaching. Der Coach muss zum Beispiel erklären, warum er welche Methoden eingesetzt hat, wie er den Prozess empfunden hat, wo er Fehler erkannt hat usw. Es können auch Fragen zu der angefertigten Dokumentation kommen, weswegen man sich diese vorher unbedingt noch einmal genau anschauen sollte. Der Prüfling sollte auch auf allgemeine Coaching-Fragen, zum Beispiel, was man persönlich unter einem Systemischen Coaching versteht, gefasst sein.

Wenn man sich an diese Richtlinien hält, sollte es eigentlich nicht allzu schwer fallen, die Prüfung zu bestehen. Was auf jeden Fall hilft, ist:

  • regelmäßige Teilnahme an den Ausbildungstagen
  • Vor- und Nachbereitung der Inhalte
  • hin und wieder mal ein Buch zum Coaching lesen
  • aktives Mitmachen an den Übungen während der Ausbildung
  • Übungsgruppen bilden zwischen den Modulen
  • selber aktiv coachen (z.B. im Freundeskreis, oder auch schon als professioneller Coach)
  • vor der Prüfung Zeit zum Lernen einplanen. Eine Woche ist i.d.R. zu wenig, lieber schon 3-4 Wochen vorher anfangen, dann gibt es am Ende auch keinen Stress.
  • die Wiederholungsfragen schriftlich beantworten und die Antworten am Tag vor der  Prüfung nochmal durcharbeiten.
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Jan 16





Bis auf zwei Teilnehmer haben alle Coaching-Azubis (inklusive meiner Wenigkeit :-) ) die Prüfung zum Systemischem Business Coach (ICA) bestanden!

Damit geht ein Jahr Coaching-Ausbildung zu Ende. Die Prüfung war ein angemessener Abschluss: 30 Minuten schriftlicher Test sowie 20 Minuten Live-Coaching mit anschließendem Fach- und Auswertungsgespräch. Leicht wars nicht, aber bei der richtigen Vorbereitung gut machbar.

Ich möchte dann diese Gelegenheit mal nutzen, mich von meinen Mit-Coaches zu verabschieden und ihnen zur bestandenen Prüfung zu gratulieren. Besonderer Dank geht an:

  • Martin für die tolle Ausbildung und die Übernachtungsmöglichkeit inkl. köstlichem Frühstück :-)
  • Thomas und Markus für die interessanten Ausbildungstage
  • Christine dafür, dass Sie mit mir ihren Timeslot getauscht hat! Hast was gut bei mir!
  • Johanna für viele lustige Stunden
  • und allen anderen, weil die Ausbildung wirklich Spaß gemacht hat!

Den Kandidaten, die dieses Jahr nicht bestanden haben, wünsche ich nächstes Jahr umso mehr Glück!

Diesen Blog werde ich natürlich weiter führen. Zum einen, weil ich noch ein paar versäumte Ausbildungstage nachholen werde, zum anderen, weil es Spaß macht, hier zu schreiben :-) .

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Jan 9





Während der Ausbildung wurde ein kurzes Beispiel-Video produziert. Sie sehen hier die Business-Coaches Thomas Menthe (Ausbilder, rechts) und Maurice Angres (links) bei einem kurzen Demo-Coaching.

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