Jul 20





In Modul 7 der Ausbildung zum Systemischen Business Coach spielt das Thema “Provokatives Coaching” eine wichtige Rolle. Diese Spielart des Coaching wurde von Frank Farrelly, einem amerikanischen Psychologieprofessor, entwickelt und versucht, den Coachee mit Humor und wohlplatzierten Provokationen aus der Reserve zu locken.

Zur Einführung in die Provokative Therapie gibt es eine gleichnamige DVD, die einen Seminarmitschnitt von Frank Farrelly enthält. Hier kann man den Großmeister live bei seiner Arbeit beobachten. Das Set enthält 2 DVDs mit einer Gesamtspieldauer von über 500 Minuten und kostet aktuell bei Jokers nur 19,95€!

Die DVD “Einführung in die Provokative Therapie” jetzt portofrei bei Jokers bestellen:

Bei Youtube gibt es übrigens auch eine ganze Reihe interessanter Videos von Frank Farrelly. In untenstehendem Video erklärt er, wie die Frage “What’s wrong with that?” (zu deutsch etwa “Was ist daran schlimm?”) im Coaching und in der Therapie eingesetzt werden kann.

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Apr 6





Im Coaching lassen sich Persönlichkeitsprofile hervorragend einsetzen. Sei es, um den Klienten besser einzuschätzen bzw. seine Eigeneinschätzung zu verbessern, oder um dem Klienten beim Finden des passenden Jobs zu helfen. Auch und gerade im Teamcoaching helfen diese Tools, um effektive Teams zusammen zu stellen und das Verständnis für die anderen Teammitglieder zu erhöhen.

Das weltweit am häufigsten angewendete Persönlichkeitsmodell ist das DiSG®-Persönlichkeitsprofil.

Im DiSG®-Modell werden die Persönlichkeiten in vier Typen eingeteilt:

D = Dominant

i = Initiativ

S = Stetig

G = Gewissenhaft

Anhand dieser vier Typen wird klassifiziert, wie sich ein Mensch tendenziell verhält und wie man am Besten mit diesem Menschen umgeht. Die Typen lassen sich relativ trennscharf voneinander abgrenzen, auch wenn es natürlich sehr viele Mischtypen gibt. Tatsächlich gibt es im DiSG®-Modell 20 verschiedene Mischformen.

Das DiSG®-Profil wurde bisher über einen Papier-Fragebogen ermittelt. Der Klient erhält eine Reihe von Aussagen, denen er zustimmt oder nicht zustimmt. Nach dem Ausfüllen wird aus den angekreuzten Werten das DiSG®-Profil ermittelt. In der Regel ist am Ende eine Ausprägung dominant, man spricht dann von einem “D-Typ” oder einem “G-Typ”. Häufig sind auch z.B. D und I ähnlich stark ausgeprägt, während die anderen beiden Faktoren nur gering vorhanden sind, oder umgekehrt.

Heute bietet es sich an, den DiSG®-Test online durchzuführen. Einen Online-DiSG®-Test können Sie zum Beispiel hier machen.

Für Coaches ist der Erwerb einer DiSG®-Trainerlizenz interessant. Nur mit dieser Zertifizierung darf man nämlich im Coaching DiSG®-Tests mit seinen Coachees durchführen. Nach einem Zertifizierungsworkshop erhält man die Lizenz und kann fortan Credits einkaufen, mit denen DiSG®-Tests erworben werden können.

Eine Zertifizierung zum DiSG®-Trainer bietet das Deutsche Institut für Marketing in Köln mehrmals im Jahr an.

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Jan 9





Während der Ausbildung wurde ein kurzes Beispiel-Video produziert. Sie sehen hier die Business-Coaches Thomas Menthe (Ausbilder, rechts) und Maurice Angres (links) bei einem kurzen Demo-Coaching.

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Jan 6





In Modul 6 der Coaching-Ausbildung wurde ein interessantes Tool behandelt: Coaching mit dem Inneren Team nach Schulz von Thun. Bei diesem Tool wird der “innere Dialog” genauer betrachtet, der bei schwierigen Entscheidungsprozessen innerlich abläuft. Das Ziel dieser Methode ist, die oft streitenden und sich widersprechenden inneren Teammitglieder zu einem handlungsfähigen Team zu formen und auf eine gemeinsame Richtung einzustimmen.

Wie in der Praxis mit dem Inneren Team gearbeitet wird, zeigt ein Flipchart, den wir in der Ausbildung verwendet haben:

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Aug 7





Passend zum aktuellen Artikel im Heft managerSeminare hat Dr. Emrich in seinem Blog das Thema E-Mail-Coaching angestoßen.

Ich persönlich finde das Medium E-Mail eigentlich recht interessant, auch für den Coaching-Bereich. Allerdings gehöre ich zu der Generation, die quasi mit dem Internet aufgewachsen ist. Ich verschicke (privat und beruflich) täglich zwischen 10 und 50 E-Mails, manchmal auch mehr. Insofern wäre E-Mail-Coaching für mich kein exotisches Randthema, sondern durchaus vorstellbar.

Der Artikel identifiziert u.a. folgende Vor- und Nachteile des Online- bzw. E-Mail-Coachins:

Vorteile:

  • Anonymität: der Coachee kann anonym bleiben, was seine Hemmschwelle, private Details zu berichten, verringern kann
  • Flexibilität: Coach und Coachee sind örtlich und zeitlich vollkommen flexibel
  • Möglichkeit zur Reflexion: durch das Schreiben und die Möglichkeit des Durchlesens findet ein intensiver Reflexionsprozess statt

Nachteile:

  • Anonymität: kann zu geringem Vertrauensaufbau führen und eine engere Beziehung zwischen Coach und Coachee verhindern
  • kein direktes Feedback: körpersprachliche Signale als Feedback fallen völlig weg
  • Asynchronität: durch die zeitliche Verzögerung zwischen den E-Mails wird der Prozess “zäh”

Wer sich für E-Mail-Coaching interessiert, sollte vor allem gerne schreiben, so ein Fazit des Artikels. Nur wer kein Problem mit schriftlichem Austausch hat und wem schriftliche Formulierungen leicht fallen, wird an Online-Coaching seine Freude haben.

Meines Erachtens wird sich Online- und E-Mail-Coaching als Zusatzinstrument etablieren. Zum Beispiel für kurze Kommunikation zwischen den Sitzungen, Ergänzungen, kurzfristige Fragen oder Aufgaben etc. Als alleiniges Coaching-Medium sehe ich die E-Mail auch in Zukunft nicht an.

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Jul 19





Die Kontextklärung ist ein wichtiger Schritt am Anfang des Coaching-Prozesses. Insbesondere im systemischen Coaching gilt die Grundannahme, dass der Mensch kein von der Außenwelt abgeschlossenes Wesen ist, sondern innerhalb eines oder mehrerer Systeme lebt. Die anderen Elemente dieses Systems beeinflussen den Menschen, genau so wie er die anderen Elemente beeinflusst. Man spricht auch von Stakeholdern, also Personen, die für den Erfolg des Klienten förderlich oder hinderlich sind, mithin einen Einfluss auf den Klienten haben. Daher ist es für den Coach wichtig, sich zunächst ein Bild vom Umfeld des Coachees zu verschaffen.

Ein nützliches Instrument zur Kontextklärung ist das Soziogramm. Es dient zur Visualisierung der Zusammenhänge zwischen den Beziehungen des Coachees.

Der Coachee zeichnet auf einem Flipchart mittels z.B. Kreise und Linien seine eigene Position, die Position der anderen Elemente des jeweiligen Systems sowie die Beziehungen untereinander auf. Durch visuelle Hervorhebungen (z.B. Größe der Kreise, Dicke der Linien, Pfeile, Farben, Schlagworte usw) lässt sich die Aussagekraft des Soziogramms erhöhen.

Oft kommt der Coachee so zu Einsichten, die ihm vorher gar nicht bewusst waren. Zum Beispiel fällt ihm auf, dass ein Kreis größer ist als ein anderer, dass zwei Kreise dichter beieinander stehen oder manche Elemente des Systems eher abseits stehen. Durch gezieltes Nachfragen des Coaches können solche Auffälligkeiten aufgedeckt werden. Wichtig ist lediglich, dass der Coach nicht interpretiert.

Hier sehen Sie ein Beispiel für ein Soziogramm. Jedes Soziogramm sieht natürlich anders aus, die Bandbreite möglicher Gestaltungen ist endlos.

Soziogramm zur Kontextklärung im Coaching

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Jun 14





Viel NLP für wenig Geld!

So würde ich die Ausbildung zum NLP-Practitioner bei Julian Wolf zusammenfassen. Doch zurück zum Anfang.

NLP spielt im Coaching mittlerweile eine wichtige Rolle. Viele Modelle und Inhalte greifen auf NLP-Techniken zurück, wie auch NLP selber auf Ressourcen aus anderen Themengebieten zurückgreift. “Coaching mit NLP” ist sogar eine eigenständige Coaching-Disziplin geworden.

Insofern kann es nicht schaden, sich als angehender Coach auch mit NLP auseinander zu setzen. Techniken wie Pacing und Leading, Spiegeln, aber auch die Kenntnis der Meta-Strategien oder des Meta-Modells helfen beim Coaching, die Beziehung zum Coachee zu verbessern und die Ziele schneller und sicherer zu erreichen.

Mein Einstieg ins NLP war der “Studentenpractitioner” bei Julian Wolf. Keine Angst, er ist nicht nur für Studenten gedacht. Studenten (und Schüler bzw. Azubis) zahlen nur einfach weniger als Teilnehmer, die bereis voll verdienen.

Der Practitioner findet in Köln, München, Berlin, Frankfurt und Hamburg statt (demnächst auch in Wien). Anstelle von vielen Wochenenden, wie es bei anderen Ausbildungen üblich ist, teilt sich der Studentenpractitioner in zwei Blöcke zu je 4 Tagen auf. Dort wird dann allerdings richtig geackert, oft bis nach Mitternacht…

Neben Julian Wolf, einem von nur einer Handvoll von Richard Bandler persönlich ernannten Master-Trainern weltweit, wird die Ausbildung von weiteren Co-Trainern (für Hypnose, Körpersprache usw) geleitet sowie von bis zu zwei Dutzend Master-Anwärtern begleitet. So stehen immer genug Ansprechpartner zur Verfügung.

Die Ausbildung kostet 490€ für Studenten bzw. 790€ für Normalverdiener, ist also in jedem Fall erschwinglich. Das Zielpublikum ist relativ jung, aber auch hier habe ich Coaches, Heilpraktiker, Manager und Vertreter anderer Berufsstände kennengelernt, also ein richtig bunt gemischter Haufen :-)

Wer jetzt Lust auf den Studentenpractitioner bekommen hat, kann sich hier weiter informieren:

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Jun 4





Eines der ersten Tools, die wir in der Coaching-Ausbildung kennen gelernt haben, ist das Lebensrad.

Beim Lebensrad handelt es sich um ein Coaching-Tool, das zum Beispiel zur Karriere- und Lebensplanung, zu Fragen der Persönlichkeitsentwicklung oder bei einem Burnout-Syndrom angewendet werden kann. Es eignet sich besonders am Anfang eines Coaching-Prozesses, um zu bearbeitende Themengebiete zu klären und einen Gesamtüberblick zu schaffen. Durch die Visualisierung wird dem Coachee vieles klar, was er vielleicht vorher gar nicht oder nur schemenhaft wusste.

Aufbau des Lebensrads

Der Prozess beginnt mit dem Sammeln von relevanten Lebensbereichen. Entweder man verwendet ein vorgefertigtes Schema oder (besser) der Coachee sucht selbst Bereiche, die für sein Leben relevant sind. Das können zum Beispiel sein:

  • Beruf
  • Finanzielles
  • Familie
  • Freizeit
  • Sport
  • Hobby
  • Beziehung/Partnerschaft
  • Sprituelles/Philosophie
  • Weiterbildung
  • Gesundheit
  • etc.

Nun soll der Coachee einen Kreis zeichnen. Dieser Kreis wird in so viele gleichgroße Teile aufgeteilt, wie zuvor Lebensbereiche identifiziert wurden.  Jede der enstandenen Linien, von der Mitte ausgehend, stellt eine Skala dar, wobei die Mitte die Zahl 0 darstellt und das äußere Ende der Linie, die den Kreis berührt, die 10.

Die einzelnen Linien bzw. die Schnittpunkte mit dem Kreis werden nun mit den Lebensbereichen beschriftet. Nun trägt der Coach auf jeder Linie ein, wie zufrieden er mit dem jeweiligen Bereich ist. Das kann zum Beispiel eine 5 für den Bereich “Beruf” sein, dann würde er einen Punkt in der Mitte der Linie einzeichnen. Bei “Partnerschaft” vielleicht nur eine 2, bei Weiterbildung dagegen eine 9.

Sind alle Punkte eingezeichnet, werden die Punkte verbunden, so dass eine geometrische Form entsteht. Diese kann nahezu rund sein wie der äußere Kreis oder aber auch sehr abstrakte Formen annehmen, wenn die einzelnen Bereiche sehr unterschiedlich ausgeprägt sind.

Fragen für das Lebensrad

Nun kann der Coachee einen Schritt zurücktreten und einen Blick auf sein Lebensrad werfen. Folgende Fragen können nun eingesetzt werden:

  • Wie geht es Ihnen mit dem Ergebnis?
  • Was fällt Ihnen auf?
  • An welchem Punkt würden Sie gerne etwas verändern?
  • Woran machen Sie fest, dass Sie in diesem Bereich den Wert X haben?
  • Was brauchen Sie für X + 1?
  • Was könnten Sie konkret tun, um einen ersten Schritt zu schaffen?

Zu beachten ist, dass das Lebensrad nicht zwangsläufig rund werden muss. Es kann durchaus sein, dass der Klient lieber in einem Bereich von einer 9 auf eine 10 kommen will, als einen anderen, sehr schwach ausgeprägten Bereich, zu verbessern. Das liegt ganz im Ermessen des Coachees, der Coach darf hier nicht intervenieren.

Beispiel eines Lebensrads als Coaching-Tool

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