Sep 29





Jetzt ist es gar nicht mehr lange hin bis zum Modul 6 (08.-10.10.) und schon kamen gestern abend die Prereadings für das neue Modul (zur Erklärung: Martin schickt vor jeder Lektion passende Artikel usw. an die Teilnehmer, damit wir uns auf die kommenden Inhalte vorbereiten können).

In diesem Modul wird es u.a. um die DELFIN-Analyse gehen, ein von Martin entwickeltes und preisgekröntes Tool der Personalentwicklung. Die DELFIN-Analyse wird in diesem Video erklärt:

Ein anderes Schwerpunktthema, zu dem wir einen Artikel bekommen haben, ist die Systemische Aufstellungsarbeit. Damit habe ich mich noch nie wirklich befasst und bin dementsprechend gespannt, was dort auf uns zukommt.

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Sep 9





Joseph O’Connor, bekannt als Autor mehrerer NLP-Grundlagenbücher, und Andrea Lages haben ein neues Buch zum Thema Coaching auf den Markt gebracht: den Grossen Coaching Atlas. In diesem über 300 Seiten starken Werk untersuchen sie verschiedene Coaching-Ansätze und erforschen laut Untertitel, „was wirklich funktioniert“.

Den Einstieg bildet dabei eine kurze Einführung in das Coaching, mit Hinweisen zu den unterschiedlichen Arbeitsweisen von Beratern, Coaches und Trainern. Es folgt ein Überblick über die Coaching-Modelle. Systemisches Coaching wird leider nicht angesprochen.

Nähere Betrachtung finden u.a. Integrales Coaching, NLP-Coaching, Verhaltenscoaching und Coaching mit der Positiven Psychologie. Zu den meisten Modellen sind auch Gast-Aufsätze bekannter Vertreter der jeweiligen Modelle enthalten.

Den Abschluss bilden ein Kapitel über die interessante Frage, wie man die Ergebnisse des Coaching messen kann, sowie ein Ausblick in die Zukunft des Coaching.

Klapptentext

Hier lesen Sie, was Coaching alles zu leisten vermag. Gemeinsam mit renommierten Gastautoren geben A. Lages und J. O’Connor – selbst weltweit tätige Coaches – einen repräsentativen Überblick über Coaching heute. Ihre facettenreiche, anwendungsbezogene Darstellung umfasst:

  • die wichtigsten Richtungen wie Entwicklungscoaching, Verhaltenscoaching, Integrales Coaching sowie Coaching mit Positiver Psychologie oder mit NLP
  • anschauliche Beispiele und Nutzanwendungen für typische Coaching-Situationen (beruflich und privat)
  • Qualitätskriterien, Erfolgskontrolle und Trends aus erster Hand

Dieses Studien- und Praxishandbuch hat das Zeug zum Standardwerk für praktizierende und angehende Coaches. Es ist ebenso animierend für Trainer, Personalentwickler, Führungskräfte und für alle Coaching-Interessierten.

Fazit: Ein interessanter Rundumschlag für alle, die sich mal in die verschiedenen Coaching-Modelle „reinlesen“ möchten. Eine tiefere Betrachtung bleibt natürlich aus, das lässt sich aber dank der umfangreichen Literaturhinweise nachholen. Für eine Coaching-Ausbildung würde ich das Buch als Begleitlektüre sehr empfehlen.

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Sep 5





Heute folgt ein Interview mit einem erfolgreichen Coach, der ebenfalls an der Ausbildung zum Systemischen Business Coach teilgenommen hat.


1. Stell dich doch kurz vor (auch deinen bisherigen Werdegang).

Als Coach tätig zu werden, war die logische Konsequenz meines Werdegangs. Ausgehend von einer klassischen Karriere in der Gastronomie mit Positionen als Küchenchef und Restaurantinhaber, war Dienstleistung am Menschen schon immer oberstes Ziel. Neben meinem anschließenden Lehramtsstudium war ich bereits im Segment Training tätig. Hieraus entstand eine Beratungsfirma, welche meine fachlichen Kompetenzen erfolgreich mit den pädagogischen Verband. Im Laufe der Zeit erkannte ich, dass vielfach Ursachen für Misserfolg von Unternehmen nicht nur fachliche Defizite sind, sondern oft einhergehen mit der fehlenden Bereitschaft, in die persönliche Entwicklung von Manpower zu investieren. So entstand die Idee, das Unternehmen um dieses Angebot zu erweitern, und unabhängig von der Feldkompetenz Menschen dabei zu begleiten, ihre eigenen Potenziale zu entdecken und ihre Ziele zu erreichen.

2. Wie bist du auf die Ausbildung aufmerksam geworden? Was hat dich überzeugt, diese auszuwählen?

Die Ausbildung zum systemischen Business Coach bei Emrich Consulting zu absolvieren war Ergebnis einer langwierigen Recherche nach der geeigneten Ausbildung zum Coach. Wichtig war mir dabei ein ausgewogenes Verhältnis von Inhalten, es sollte weder zu Psychologie lastig noch zu betriebswirtschaftlich sein. Hinzu kam der Wunsch nach Praxisbezug, welcher bei Emrich Consulting immer gewährleistet ist, da alle Trainees die Möglichkeit bekommen, bereits während der Ausbildung aktiv und entgeltlich zu coachen. Beeindruckt war ich auch von Martin Emrichs sofortiger, persönlicher Reaktion auf meine Anfrage und die Ernsthaftigkeit, mit der er mir begegnete, eine Tatsache, die ich von anderen Anbietern so nicht erlebt habe. Letztlich spielte auch die unabhängige Prüfung vor der ICA (International Coaching Association) in Form eines Assessmentcenters (AC) eine ausschlaggebende Rolle bei der Entscheidung, die Ausbildung in Tübingen zu machen.

3. Was gefällt dir an der Ausbildung besonders? Was ist verbesserungswürdig?

Der bereits oben erwähnte Praxisbezug sowohl während der Ausbildungseinheiten als auch in den akquirierten Coachings ist fantastisch. Bereits während meines Studiums war ich Fan von “hands-on”-Lehren, also Formaten, in denen Dinge “angefasst” und praktisch geübt werden. Außerdem kann ich als Lehramtsabsolvent die Übungsformate, die komplex und effektiv sind, nur hervorheben. Auch das hohe Niveau der Trainer und Teilnehmer spricht für die Qualität der Ausbildung. Der Austausch auf Augenhöhe ist neben den vielfältigen Inhalten eine Bereicherung für jeden, der in diesem Feld tätig ist; Ähnliches habe ich bisher nur während meiner Teacher Trainings an der University of Kent erlebt.

Neben den genannten Punkten ist für mich das persönliche Wachstum wichtig, ein integraler Teil des lebenslangen Lernens und Grundlage des Coachings an sich, ausgehend von der konstruktivistischen Annahme, dass Lernen durch Erkenntnis erfolgt.

4. Wie setzt du die erworbenen Fähigkeiten in deiner Arbeit ein?

Die erworbenen Inhalte werden von mir bereits erfolgreich in Coachings eingesetzt, je nach Format in unterschiedlichem Maße. Für mich ist wichtig auch weiterhin neue Ansätze und Tools zu erlernen und anzuwenden, um meine Methodenvielfalt auszubauen und die Klienten effektiv und nachhaltig zu coachen.

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Sep 2





Und schon ist es vorbei, das fünfte Modul der Coaching-Ausbildung.

Die Schwerpunkte lagen dieses Mal auf den Werten – Werte elizitieren und Entscheidungen anhand der persönlichen Wertestruktur treffen. Dabei standen zwei Tools auf dem Programm. Das eine spricht eher emotionale Menschen an, die Entscheidungen aus dem Bauch heraus treffen. Das andere Tool eignet sich hervorragend für “Kopfmenschen”, nüchterne und rationale Denker. Vielleicht empfiehlt es sich aber auch, die Tools gerade umgekehrt anzuwenden, um die Klienten in eine ungewohnte Denkweise zu zwingen?

Werte elizitieren

Ein weiterer Schwerpunkt war der Medieneinsatz beim Coaching. Insbesondere das Telefoncoaching wurde dabei besprochen. Auch Übungen standen dabei auf dem Programm.

Videocoaching bzw. Videofeedback war für mich das interessanteste Element dieses Moduls. Nur selten sieht der Durchschnittscoach sich ja auf Video. Dabei fördert das Videocoaching sehr interessante Einsichten zu Tage, über das eigene Verhalten, die Körpersprache, die Sprechweise usw.

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Sep 2





Henri ApellMit dem Coach Henri Apell verbindet mich bereits seit über einem Jahr eine Internetbekanntschaft. Wir sind uns zufällig über den (Online-)Weg gelaufen, da wir Websites zu ähnlichen Themen betreiben. Daraufhin hat er ein Interview mit mir geführt, als ich die Prüfung zum Google Qualified Individual abgelegt hatte. Ein weiteres Interview folgte zu meiner Coaching-Ausbildung.

Jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt, um ihm mal ein paar Fragen zu stellen. Hier das interessante Interview mit Henri Apell.

Henri, Deine beiden Themen “Coaching” und “(Online-)Marketing” treffen ja genau meine Interessen. Insofern ist es kein Wunder, dass wir uns nun schon ein paar Mal im Netz über den Weg gelaufen sind :-) . Beschreibe doch bitte kurz deinen Werdegang.

Nach dem Studium der Ev. Theologie, Diakonie und Sprechwissenschaft habe ich in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit gearbeitet, zuletzt habe ich Trainings für Langzeitarbeitslose durchgeführt und Jugendliche bei der Berufsfindung begleitet. Parallel dazu bildete ich mich in NLP, Systemischem Coaching und Mediation weiter. Seit April 2007 bin ich selbstständig als Coach.

Du betreibst einige interessante Internet-Portale. Kannst du die wichtigsten bitte kurz vorstellen?

Begonnen habe ich mit einem Portal über Kommunikation www.miteinander-kommunizieren.de . Dort stelle ich interessante Webseiten zum Thema Kommunikation vor. Bei www.ratschlag24.com schreibe ich regelmäßig Beiträge zum selben Thema. Im Rahmen meiner Selbstständigkeit habe ich mich viel mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt. Daraus entstand mein Blog www.coach-im-netz.de . Täglich gebe ich dort Tipps zu diesem Thema.

Wie schätzt du den systemischen Coaching-Ansatz ein?

Sehr wichtig. Ich komme ja vom NLP her und hatte das Glück, dass Bernd Isert vom Metaforum bei meiner NLP-Masterausbildung sehr viele Elemente aus dem Systemischen Bereich eingebracht hat. Ich habe bei ihm dann meine Coaching-Ausbildung absolviert. Bei meinen Coachings bemerke ich immer wieder, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung meinerseits ist.

Was sind (neben den eigentlichen Inhalten) die wichtigsten Erkenntnisse, die du aus deiner Coaching-Ausbildung mitgenommen hast?

Für mich war es eine erstaunliche Erfahrung, wie viel durch zirkuläres Fragen zutage gefördert werden kann. Ferner habe ich einen Einblick in die wunderbare Welt der Systemischen Strukturaufstellungen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd bekommen und diese anschließend in einer längeren Ausbildung vertieft.

Welche Fehler machen junge Nachwuchscoaches aus deiner Sicht am häufigsten?

Angebote anbieten, die schon von „prominenter“ Seite besetzt sind, wie z.B. Lifecoaching oder Work-Life-Balance. Man sollte erst mal mit einem Nischenthema anfangen. Wenn man sich dann einen Namen gemacht hat, kann man sein Angebot ausbauen.

Was würdest du angehenden Coaches raten, wie sie sich im Internet optimal vermarkten können?

Ich würde mit einem Blog starten zu einem Thema, das mir wichtig ist und regelmäßig bloggen. Dann in ausgewählten Foren tätig werden, auch eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing würde ich Betracht ziehen, weil es hier interessante Gruppen gibt und man sich gut austauschen und auch Aufträge generieren kann. Auch Twitter ist ein hervorragendes Marketinginstrument, wenn man interessante Tweets hat. Auf meinem Blog schreibe ich immer wieder über Trainer und Coaches, die twittern. Und das sind ganz schön viele. Facebook ist Geschmackssache, ich bin bei Facebook und habe hier interessante Kontakte. Außerdem kann ich meine Tweets dort automatisch veröffentlichen.

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