Interview mit Henri Apell

Henri ApellMit dem Coach Henri Apell verbindet mich bereits seit über einem Jahr eine Internetbekanntschaft. Wir sind uns zufällig über den (Online-)Weg gelaufen, da wir Websites zu ähnlichen Themen betreiben. Daraufhin hat er ein Interview mit mir geführt, als ich die Prüfung zum Google Qualified Individual abgelegt hatte. Ein weiteres Interview folgte zu meiner Coaching-Ausbildung.

Jetzt habe ich die Gelegenheit genutzt, um ihm mal ein paar Fragen zu stellen. Hier das interessante Interview mit Henri Apell.

Henri, Deine beiden Themen „Coaching“ und „(Online-)Marketing“ treffen ja genau meine Interessen. Insofern ist es kein Wunder, dass wir uns nun schon ein paar Mal im Netz über den Weg gelaufen sind :-). Beschreibe doch bitte kurz deinen Werdegang.

Nach dem Studium der Ev. Theologie, Diakonie und Sprechwissenschaft habe ich in verschiedenen Bereichen der Sozialarbeit gearbeitet, zuletzt habe ich Trainings für Langzeitarbeitslose durchgeführt und Jugendliche bei der Berufsfindung begleitet. Parallel dazu bildete ich mich in NLP, Systemischem Coaching und Mediation weiter. Seit April 2007 bin ich selbstständig als Coach.

Du betreibst einige interessante Internet-Portale. Kannst du die wichtigsten bitte kurz vorstellen?

Begonnen habe ich mit einem Portal über Kommunikation www.miteinander-kommunizieren.de . Dort stelle ich interessante Webseiten zum Thema Kommunikation vor. Bei www.ratschlag24.com schreibe ich regelmäßig Beiträge zum selben Thema. Im Rahmen meiner Selbstständigkeit habe ich mich viel mit dem Thema Online-Marketing beschäftigt. Daraus entstand mein Blog www.coach-im-netz.de . Täglich gebe ich dort Tipps zu diesem Thema.

Wie schätzt du den systemischen Coaching-Ansatz ein?

Sehr wichtig. Ich komme ja vom NLP her und hatte das Glück, dass Bernd Isert vom Metaforum bei meiner NLP-Masterausbildung sehr viele Elemente aus dem Systemischen Bereich eingebracht hat. Ich habe bei ihm dann meine Coaching-Ausbildung absolviert. Bei meinen Coachings bemerke ich immer wieder, wie wichtig eine ressourcenorientierte Haltung meinerseits ist.

Was sind (neben den eigentlichen Inhalten) die wichtigsten Erkenntnisse, die du aus deiner Coaching-Ausbildung mitgenommen hast?

Für mich war es eine erstaunliche Erfahrung, wie viel durch zirkuläres Fragen zutage gefördert werden kann. Ferner habe ich einen Einblick in die wunderbare Welt der Systemischen Strukturaufstellungen von Insa Sparrer und Matthias Varga von Kibéd bekommen und diese anschließend in einer längeren Ausbildung vertieft.

Welche Fehler machen junge Nachwuchscoaches aus deiner Sicht am häufigsten?

Angebote anbieten, die schon von „prominenter“ Seite besetzt sind, wie z.B. Lifecoaching oder Work-Life-Balance. Man sollte erst mal mit einem Nischenthema anfangen. Wenn man sich dann einen Namen gemacht hat, kann man sein Angebot ausbauen.

Was würdest du angehenden Coaches raten, wie sie sich im Internet optimal vermarkten können?

Ich würde mit einem Blog starten zu einem Thema, das mir wichtig ist und regelmäßig bloggen. Dann in ausgewählten Foren tätig werden, auch eine Premium-Mitgliedschaft bei Xing würde ich Betracht ziehen, weil es hier interessante Gruppen gibt und man sich gut austauschen und auch Aufträge generieren kann. Auch Twitter ist ein hervorragendes Marketinginstrument, wenn man interessante Tweets hat. Auf meinem Blog schreibe ich immer wieder über Trainer und Coaches, die twittern. Und das sind ganz schön viele. Facebook ist Geschmackssache, ich bin bei Facebook und habe hier interessante Kontakte. Außerdem kann ich meine Tweets dort automatisch veröffentlichen.

, ,

Trackbacks/Pingbacks

  1. In eigener Sache: Interview mit Henri Apell » Coach-im-Netz - 4. September 2009

    […] seinem Blog systemischercoach hat er ein Interview mit mir […]

Schreibe einen Kommentar