Sep 1





Wie die Zeitschrift “wirtschaft + weiterbildung” berichtet, sanken die durchschnittlichen Coaching-Honorare im Jahr 2009 um 8%. Ein Coach verdient im Durchschnitt 145 Euro pro Stunde.

Allerdings erstreckt sich die Bandbreite der Honorare von weniger als 50 Euro bist über 300 Euro. Immerhin können knapp 17% der Coaches über 200 Euro pro Stunde berechnen.

Was Aus- und Weiterbildungen angeht, bevorzugen Coaches Systemische Ausbildungen, gefolgt von eklitischen und NLP-Ausbildungen. Mehr als jeder vierte befragte Coach hat 2009 mindestens 3.000 Euro in seine Weiterbildung investiert.



Aug 30





Coaching ist das in Deutschland am häufigsten eingesetzte Trainings- bzw.
Beratungsformat. Zu diesem Ergebnis kommt eine Umfrage des Bonner
Weiterbildungsmagazins managerSeminare unter 360 Weiterbildern. Ein Drittel
von diesen gab an, bei ihrer Arbeit ‘immer’ Coaching zu nutzen, ‘häufig’
setzt es jeder Zweite ein.

Zum zweiten Mal nach 2008 hat managerSeminare einen Blick in den
Methodenkoffer von Deutschlands Trainern geworfen und aus den Antworten ein
Methoden-Ranking errechnet. Vor zwei Jahren war Coaching noch auf dem
fünften Platz, auf dem ersten Rang logierte das Beratungsformat Supervision.

Der Wechsel an der Spitze kommt insofern nicht überraschend, als das in den
vergangenen Jahren in Weiterbildungskreisen über keine Methode mehr
geschrieben und diskutiert wurde als über Coaching. Zumal im Zuge des Trends
der Begriff ‘Coaching’ eine Bedeutungserweiterung erfahren hat.
‘Ursprünglich wurde nur lösungsorientierte Einzelberatung als Coaching
bezeichnet, mittlerweile wird immer häufiger auch im Zusammenhang von
reflexiven Gruppen- oder Teamberatungsprozesses von Coaching gesprochen’,
erklärt Nicole Bußmann, Chefredakteurin von managerSeminare.

Auf dem zweiten Platz im Methodenranking finden sich – ebenso wie 2008 – die
Simulationsmethoden. Wobei das Rollenspiel die mit Abstand am häufigsten
eingesetzte Simulationsmethode ist. Dieses Ergebnis bestätigt eine
Entwicklung, die seit einigen Jahren zu beobachten ist und der
Zukunftsforscher erhebliches Trendpotenzial bescheinigen: Lernen findet mehr
und mehr als ein Sich-Ausprobieren statt.

Von Platz vier im Jahr 2008 auf Platz drei verbessert hat sich das
sogenannte Action Learning. Bei dieser Lernform begleitet der Trainer
Führungskräfte und Mitarbeiter bei der Bewältigung aktueller
Herausforderungen im Unternehmen. Dahinter folgt das Problembasierte Lernen.
Ausgehend von einer konkreten Problemstellung erarbeitet der Lerner
weitgehend eigenständig Lernziele und entsprechende Lernwege. Bußmann: “Als
ein sehr selbstgesteuertes Format gilt das Problembasierte Lernen als eine
der Lernformen, die in einer angestrebten Kultur des lebenslangen Lernens
noch wichtiger werden könnte.”

Die Top-Ten der Trainings- und Beratungsmethoden:

  1. Coaching
  2. Simulationen
  3. Action Learning
  4. Problembasiertes Lernen
  5. Gewaltfreie Kommunikation
  6. Storytelling
  7. Supervision
  8. Collaborative Learning
  9. Großgruppenübungen
  10. NLP-Methoden

Gefragt wurde: ‘Wie oft nutzen Sie diese Trainingsmethode?’

Als führendes deutschsprachiges Weiterbildungsmagazin beobachtet
managerSeminare kontinuierlich die Branche. Die Umfragen unter
http://www.managerSeminare.de/Community/Umfragen bilden einen wichtigen
Baustein der Marktbeobachtungen.

—–
Über managerSeminare
Die managerSeminare Verlags GmbH ist ein auf die Qualifizierung von
Mitarbeitern, Führungskräften und Weiterbildnern spezialisierter Fachverlag.
Neben Fachliteratur zur Trainerqualifizierung bringt der Bonner Verlag das
derzeit auflagenstärkste Weiterbildungsmagazin namens managerSeminare sowie
den einzigen Print-Infodienst für die Weiterbildungsbranche – Training
aktuell – heraus. Darüber hinaus ist die managerSeminare Verlags GmbH
Veranstalter des Branchenkongresses “Petersberger Trainertage”, der einmal
jährlich im Steigenberger Grandhotel Petersberg in Königwinter bei Bonn
stattfindet.



Jul 20





In Modul 7 der Ausbildung zum Systemischen Business Coach spielt das Thema “Provokatives Coaching” eine wichtige Rolle. Diese Spielart des Coaching wurde von Frank Farrelly, einem amerikanischen Psychologieprofessor, entwickelt und versucht, den Coachee mit Humor und wohlplatzierten Provokationen aus der Reserve zu locken.

Zur Einführung in die Provokative Therapie gibt es eine gleichnamige DVD, die einen Seminarmitschnitt von Frank Farrelly enthält. Hier kann man den Großmeister live bei seiner Arbeit beobachten. Das Set enthält 2 DVDs mit einer Gesamtspieldauer von über 500 Minuten und kostet aktuell bei Jokers nur 19,95€!

Die DVD “Einführung in die Provokative Therapie” jetzt portofrei bei Jokers bestellen:

Bei Youtube gibt es übrigens auch eine ganze Reihe interessanter Videos von Frank Farrelly. In untenstehendem Video erklärt er, wie die Frage “What’s wrong with that?” (zu deutsch etwa “Was ist daran schlimm?”) im Coaching und in der Therapie eingesetzt werden kann.



Mai 30





Die aktuelle Ausgabe Heft 147 Juni 2010 der Zeitschrift managerSeminare beinhaltet ein Sonderheft zum Thema Coaching. Auf 35 Seiten werden folgende Themen behandelt:

  • Ergebnisse der 8. Coaching-Umfrage Deutschland
  • Versuch einer Wirkungsbeschreibung des Coaching-Ansatzes
  • Charisma-Coaching
  • Verordnete Coachings
  • Metaphern im Coaching
  • Kompetenzentwicklung

Besonders interessant fand ich den Beitrag über die Freiwilligkeit im Coaching. Vollständige Freiwilligkeit gibt es laut Dr. Karin von Schumann ohnehin nicht. Die Freiwilligkeit ist auch kein zwingender Erfolgsfaktor im Coaching.



Mai 19





Die aktuelle Ausgabe des Coaching Magazins von Christopher Rauen ist erschienen und kann kostenlos heruntergeladen werden.



Apr 6





Im Coaching lassen sich Persönlichkeitsprofile hervorragend einsetzen. Sei es, um den Klienten besser einzuschätzen bzw. seine Eigeneinschätzung zu verbessern, oder um dem Klienten beim Finden des passenden Jobs zu helfen. Auch und gerade im Teamcoaching helfen diese Tools, um effektive Teams zusammen zu stellen und das Verständnis für die anderen Teammitglieder zu erhöhen.

Das weltweit am häufigsten angewendete Persönlichkeitsmodell ist das DiSG®-Persönlichkeitsprofil.

Im DiSG®-Modell werden die Persönlichkeiten in vier Typen eingeteilt:

D = Dominant

i = Initiativ

S = Stetig

G = Gewissenhaft

Anhand dieser vier Typen wird klassifiziert, wie sich ein Mensch tendenziell verhält und wie man am Besten mit diesem Menschen umgeht. Die Typen lassen sich relativ trennscharf voneinander abgrenzen, auch wenn es natürlich sehr viele Mischtypen gibt. Tatsächlich gibt es im DiSG®-Modell 20 verschiedene Mischformen.

Das DiSG®-Profil wurde bisher über einen Papier-Fragebogen ermittelt. Der Klient erhält eine Reihe von Aussagen, denen er zustimmt oder nicht zustimmt. Nach dem Ausfüllen wird aus den angekreuzten Werten das DiSG®-Profil ermittelt. In der Regel ist am Ende eine Ausprägung dominant, man spricht dann von einem “D-Typ” oder einem “G-Typ”. Häufig sind auch z.B. D und I ähnlich stark ausgeprägt, während die anderen beiden Faktoren nur gering vorhanden sind, oder umgekehrt.

Heute bietet es sich an, den DiSG®-Test online durchzuführen. Einen Online-DiSG®-Test können Sie zum Beispiel hier machen.

Für Coaches ist der Erwerb einer DiSG®-Trainerlizenz interessant. Nur mit dieser Zertifizierung darf man nämlich im Coaching DiSG®-Tests mit seinen Coachees durchführen. Nach einem Zertifizierungsworkshop erhält man die Lizenz und kann fortan Credits einkaufen, mit denen DiSG®-Tests erworben werden können.

Eine Zertifizierung zum DiSG®-Trainer bietet das Deutsche Institut für Marketing in Köln mehrmals im Jahr an.



Mär 24





NLP ist ein Werkzeug, das im Coaching sehr verbreitet ist. Eigentlich ist NLP ja vielmehr eine ganze Werkzeugkiste als ein einzelnes Werkzeug. Die Coaching-Ausbildung war von Anfang bis Ende mit NLP-Inhalten durchwoben, angefangen vom Pacing und Leading über verschiedene Fragetechniken bis hin zur Hypnose-Induktion. Das mag natürlich auch daran liegen, dass es “das” NLP ja gar nicht gibt, sondern im NLP, wie auch im Coaching, einfach verschiedene, wirksame Interventionen zusammengefasst werden.

Wer NLP noch stärker in sein Coaching integrieren möchte, findet in “Coaching Erfolg mit NLP” von NLP-Vordenker Joseph O’Connor eine wertvolle Hilfe. Das Buch erklärt einen kompletten Coaching-Prozess mit Hilfe von NLP-Techniken, angefangen zu grundlegenden Fragen dazu, was Coaching überhaupt ist, über die Zielklärung und die Arbeit mit Glaubenssätzen bis hin zum Selbst-Coaching. Auch Tools, die nicht dem NLP zuzuordnen sind (wie zum Beispiel das Lebensrad) werden erläutert. Unzählige Fragen laden zum Nachdenken über die Inhalte und die eigene Situation ein. Viele praktische Übungen erleichtern den Transfer in die Praxis.

Fazit: Wer dem NLP zugeneigt ist, wird in Coaching-Erfolg mit NLP bestimmt einige neue Ideen für seinen Coaching-Prozess finden. Vor allem wer sich neu mit dem NLP beschäftigt, kann aus diesem Buch großen Nutzen ziehen.

Coaching-Erfolg mit NLP portofrei bei Amazon bestellen



Feb 26





Besondere Bedeutung kommt der Praxis im Rahmen einer Coaching-Ausbildung zu. Nur theoretisches Wissen führt selten zum Erfolg, im Coaching gilt das in verstärktem Maße. Die Ausbildung bei EMRICH Consulting verfolgt das Ziel, auf mehreren Wegen Praxisbezug in die Ausbildung zu integrieren:

  • Praktische Coachings: die Teilnehmer werden angehalten, schon während der Ausbildung kräftig zu coachen. EMRICH Consulting hilft auch regelmäßig dabei, Aufträge zu akquirieren. Immer wieder kommen Rundmails mit interessanten Aufträgen, teilweise sogar recht große Projekte, die mans ich als Coaching-Anfänger auf den ersten Blick gar nicht zutraut. Mit der richtigen Unterstützung lassen sich jedoch auch solche Projekte gut stemmen.
  • Praxiserfahrung der Trainer: Da alle drei Trainer seit vielen Jahren als Business Coaches aktiv sind, profitieren die Teilnehmer von den gesammelten Erfahrungen. Die Trainer wissen eigentlich auf jede Frage eine passende Antwort (zumindest ist bei mir keine Frage unbeantwortet geblieben *g*).
  • Supervision: während der Ausbildung hat man die Möglichkeit, zu vergünstigten Konditionen Supervisionen zu buchen. Dort geben die Trainer praxisnahes Feedback zu bearbeiteten Projekten und zu Fragen, die immer wieder mal auftauchen können.


Feb 24





Am Freitag hole ich einen Tag der Coaching-Ausbildung nach, den ich letztes Jahr verpasst habe. Um die Teilnahmebescheinigung zu erhalten, muss man 80% der Ausbildungstage besucht haben – also 18 von 22 Tagen. Da ich an einigen Tagen selber Seminare gehalten habe, konnte ich leider an manchen Tagen nicht teilnehmen. Deshalb möchte ich gerne auch die fehlenden Tage nachholen, auch wenn ich sie zum Erwerb der Teilnahmebescheinigung nicht mehr brauche.

Am Freitag und Samstag findet das Modul 2 des diesjährigen Ausbildungsgangs statt. Thema ist Marketing für Coaches, also die Frage, wie Coaches ihr Angebot optimal vermarkten und Klienten gewinnen. Ein sehr interessantes Thema, zumal ich ja im (Online-)Marketing zuhause bin.

Ich hoffe nur, dass ich noch einen Platz bekomme. Die diesjährige Ausbildung ist noch besser besucht als die letztes Jahr :-D



Feb 23





In der Zeitschrift “wirtschaft + weiterbildung”, Ausgabe 11/12_2009 findet sich ein interessanter Artikel zu der Frage, was Unternehmen von einem Business Coach erwarten. Im Rahmen einer Telefonumfrage kam heraus, dass sich die Erwartungen in vier Kategorien und 22 Einzelaspekte aufteilen lassen.

Einige dieser Faktoren sind:

  • Transfer: Coaching findet nicht mehr im Verborgenen statt, sondern darf gerne offen kommuniziert werden. Gesteigerter Wert wird auf Transfererfolge gelegt.
  • Entwicklung: Das Coaching soll einen Entwicklungsprozess im Unternehmen anstoßen.
  • Kompetenzen: Die Kompetenzen des Gecoachten sollen sich als Folge des Coachings entwickeln.
  • Flexibilität: Der Coach muss zeitlich flexibel reagieren können und bei Bedarf “parat” stehen.
  • Methodenvielfalt: Der Coach soll mehrere Methoden beherrschen und diese passgenau einsetzen.

Alles in allem überrascht keine dieser und der weiteren Anforderungen. Im Rahmen einer guten Coaching-Ausbildung sollten eigentlich all diese Dinge vermittelt und eingeübt werden.



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